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Apple AirTag

Verarbeitung
(8/10)
Nützlichkeit
(10/10)
Funktionen
(8/10)
Qualität
(8/10)

Gesamtbewertung


BESONDERHEITEN

+ Klein und kompakt
+ Clever durchdacht
+ Zuverlässiges Wiederfinden
+ Toll geeignet für E-Bike und Fahrrad

- Für Android noch ausbaufähig

33,39 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Beschreibung

Apple AirTag Erfahrungsbericht als E-Bike Diebstahlschutz

Im Apple AirTag Test haben wir geprüft ob es wirklich wasserfest ist.

Auf der Rückseite des AirTags befindet sich das Logo. Darunter die CR-2032 Knopfbatterie, die ein Jahr durchhalten soll. Und wir haben auch getestet, ob das AirTag wirklich wasserfest ist!

Nein, das ist kein Mentos, sondern ein Apple AirTag. Mit diesem kleinen Tracker kann man viel Zeit und vor allem Geld sparen, indem man verlorene Gegenstände wiederfindet. Oder eben auch gestohlene – wie das bei Fahrrädern und E-Bikes gerne mal passiert. Nie wieder geklaute Fahrräder – dieses Versprechen muss das AirTag einlösen! Ob das funktioniert und wie das geht – das haben wir in unserem Apple AirTag Test mit einem E-Bike ausprobiert.
Apple AirTag Test – die Verpackung ist minimalistisch

Apple-Typisch ist die Verpackung minimalistisch, aber stilvoll.

Apple AirTag Test als Video

Das umfassende Apple AirTag Review haben wir aus als Video im Angebot. Schau dir an, was der kleine Tracker so kann.

Verarbeitung im Apple AirTag Test

Die Airtags wiegen gerade einmal 11 Gramm, sind etwa so groß wie eine 2-Euro-Münze und bestehen teils aus einen hochglanz-Kunststoff und teils aus poliertem Edelstahl. Leider sind beide Materialien relativ kratzempfindlich, was jedoch bei einem Alltagsgegenstand nicht so dramatisch ist. Die AirTags verfügen über einen integrierten Lautsprecher und sind wasserfest (IP67), was insbesondere beim Anbringen am Fahrrad oder E-Bike von Vorteil ist. Die integrierte CR 2032-Batterie soll über 1 Jahr durchhalten und sich leicht tauschen lassen, indem man das Metallgehäuse auf der Rückseite aufdreht.
Apple AirTag Test – das AirTag ist etwa so groß wie eine 2-Euro Münde

Das AirTag ist in etwa so groß wie eine 2-Euro Münze und lässt sich dadurch überall gut verstauen – sogar an einem Fahrrad oder E-Bike.

Hüllen und Cases

Leider verfügen die Airtag über kein Loch, sodass man eine Hülle benötigt, um sie irgendwo anzubringen, wie das wohl die meisten Menschen tun werden. Die Hülle selbst kostet bei Apple 39 Euro, sodass der eigentlich günstige Preis von rund 35 Euro für einen Airtag oder 119 Euro für 4 Airtags schnell ausufern kann. Allerdings gibt es deutlich günstigere Hüllen von Drittanbietern. Wir haben eine günstige Hülle von Colorful* gekauft, die aus einem robusten Silikon besteht und seinen Zweck mehr als erfüllt.
orange farbene Hülle beim Apple Airtag

Es gibt zahlreiche Hüllen von Drittanbietern, die günstiger sind, aber ihren Dienst tun. Hier eine günstige Silikonhülle von Colorful

Apple AirTags einrichten

Die Airtags kommen in einer kleinen Verpackung daher und sind sehr schnell eingerichtet. Sobald du das iPhone neben den AirTag hältst, meldet es sich bereits selbstständig. Du brauchst nur noch auswählen woran der Airtag befestigt ist und fertig! Ab jetzt siehst du den Standort des Apple AirTags samt daran befestigten Gegenstand in der “Wo ist?”-App.
Die Wo-Ist-App zeigt im Apple AirTag Test wo sich das Tag versteckt

Apple AirTag Test – Mittels der „Wo-Ist?“-App lässt sich der Standort des AirTags ermitteln und einige Einstellungen vornehmen.

Wie funktioniert das Apple AirTag?

Aber wie funktioniert das Ganze? Die Grundlage ist Bluetooth. Aber nicht nur auf dem eigenen Handy, sondern von allen Apple-Geräten weltweit. Apple trianguliert quasi durch die Vielzahl der Apple-Geräte die Position des AirTags, was mit 1 Milliarde Geräte weltweit erschreckend genau ist – sofern man sich nicht gerade in der Sahara oder am Nordpol befindet.

Verlegte Gegenstände wiederfinden

Im Wesentlichen gibt es zwei Szenarien, die man unterscheiden muss. Nehmen wir an, ich habe den Gegenstand, an dem das AirTag befestigt ist, einfach verlegt. Das AirTag bewegt sich also nicht und mein iPhone ist halbwegs in Reichweite.
Um einen solchen Gegenstand wiederzufinden öffnet man ganz einfach die “Wo ist?”-App auf seinem iPhone 11 oder neuer. Man kann sich jetzt innerhalb der Bluetooth-Reichweite bis auf wenige Centimeter genau zum AirTag hin navigieren lassen. Das iPhone zeigt dabei einen Pfeil mit der groben Richtung und wie weit entfernt das AirTag etwa ist. Dabei vibriert das iPhone je näher man kommt. Optional kann man auch einen Signalton aus dem AirTag abspielen lassen.
Apple AirTag Test – Navigation in Bluethooth Reichweite

Befindet sich das AirTag in Bluetooth Reichweite kann das iPhone den Besitzer zum AirTag und daran befindlichen Gegenstand lotsen.

Verlorene und geklaute Gegenstände

Jetzt wollen wir allerdings das AirTag nicht an irgendeinen Gegenstand befestigen, sondern wir wollen unser Fahrrad oder E-Bike verwanzen. Das hilft zwar nicht gegen Diebstahl, aber es hilft dabei das Fahrrad wiederzufinden und den Dieb dingfest zu machen.
Für genau dieses Szenario ist der zweite Modus im AirTag gedacht. Er wird automatisch aktiviert, wenn sich der AirTag nicht mehr in der Reichweite des eigenen iPhones, aber in der ständigen Reichweite eines anderen iPhone befindet oder bewegt wird. Alternativ kann man den Zustand erzwingen, indem man in der “Wo ist?”-App angibt, dass das das AirTag bzw. daran befestigte Objekt verloren ist.
In diesem Fall erhalte ich als Besitzer eine Nachricht mit dem Standort, sobald ein anderes Apple-Gerät das AirTag erkennt. In unserem AirTag Test war das bereits nach wenigen Minuten der Fall. Diese Standortangabe wird regelmäßig aktualisiert, weil alle anderen iPhones dieser Welt anonym mithelfen. Sollte jemand den verlorenen oder gestohlenen Gegenstand finden, kann man dem Finder eine Nachricht hinterlassen, die mittels NFC ausgelesen werden kann. Das funktioniert auch auf Android-Geräten.
Der Besitzer erhält eine Nachricht, sobald das Tag irgendwo aufgetaucht ist

Datenschutz beim Apple AirTag

Aber nicht nur ich als Besitzer, sondern auch der Dieb erhält eine Nachricht. Das geschieht, weil es neben dem Diebstahl-Szenario auch die Möglichkeit geben könnte, dass mir jemand unbemerkt seinen AirTag zugesteckt hat, um mich digital zu verfolgen. Diesen Missbrauch will Apple damit unterbinden, dass es den Eigentümer informiert, aber auch die Person, in deren ständiger Reichweite sich jetzt das AirTag befindet. Falls das AirTag einem Android-Nutzer zugesteckt wurde, erhält dieser zwar keine Nachricht, aber der AirTag fängt nach einiger Zeit an zu piepen.
Apple AirTag Test – Missbrauch durch Spionage

Apple AirTag Test – Die Gefahr von ungewollter Spionage ist gegeben. Schnell wird einem ein Tag zugesteckt. Aber Apple hat auch daran gedacht.

Aber selbst wenn der Dieb ebenfalls einen Hinweis erhält, dass er euer Fahrrad gestohlen hat, kann das als Abschreckung ausreichend sein, sodass er es irgendwo stehen lässt. Es kann aber auch sein, dass er einfach den AirTag findet und wegwirft. Apple versucht hier eben einen Spagat zwischen Diebstahlschutz und Privatsphäre.

Fahrrad schützen mit dem Apple AirTag

Möchtest ihr also euer Fahrrad oder E-Bike mit einem AirTag schützen, solltet ihr das Tag gut versteckt anbringen. In unserem Apple AirTag Test haben wir uns ausführlich damit beschäftigt, wo man das AirTag am besten anbringen kann.
Himiway City Pedelec Review mit grüner Wiese Dabei kamen wir zu der Erkenntnis, dass es bei jedem Fahrrad oder E-Bike mehr Möglichkeiten zum Anbringen des Tags gibt, als man zunächst denkt.
Bei unserem E-Bike von Himiway bietet sich die Rückseite der Steuereinheit an, oder auch die Unterseite des Gepäckträgers ist ein gutes Versteck. Bei integrierten Akkus könnte man im Inneren des Akku-Schachtes einen Platz suchen. Aber auch an der Unterseite der Akkuhalterung ist ein guter Platz.
Wir haben uns für die Unterseite des Sattels entschieden. Das AirTag lässt sich am Fahrrad mit schwarzen Gaffer-Tape einfach und schnell befestigen. So ist es gut geschützt und auch fast unsichtbar.
Apple AirTag Test –  Befestigung am Sattel eines Fahrrads oder E-Bikes

In unserem Apple AirTag Test haben wir uns dafür entschieden das AirTag mittels Gaffer-Tape unter dem Sattel unseres E-Bikes zu befestigen.

  • Hinweis

    Sollte euer Fahrrad gestohlen worden sein und ihr kennt den Standort, solltet ihr den Dieb nicht selbst Dingfest machen, sondern die Polizei informieren. Ihr wisst schließlich nicht ob euer Rad nur von einem Betrunken mitgenommen wurde, um schnell nach Hause zu kommen, oder ob dahinter eine kriminelle Bande steckt.

Fazit beim Apple AirTag Test

Unser ebikeers Fazit zum Apple AirTag: Es ist gutes Gefühl neben einem guten Schloss noch einen weiteren Sicherheitsmechanismus an seinem Fahrrad oder E-Bike zu wissen.
Selbst wenn man damit keinen Diebstahl aktiv verhindert, macht macht man Dieben ihr Handwerk auf Dauer deutlich schwerer. Insbesondere weil rund 1 Milliarde Apple-Geräte bei der Suche mithelfen. Darüber hinaus ist das AirTag mit seinen 35 Euro auch attraktiv, um es als Geschenkidee im Hinterkopf zu behalten. Einziger Kritikpunkt betrifft die noch ausbaufähige Unterstützung für Android-Geräte.

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Erfahrungsberichte


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