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E-Mountainbike

5.8

Verkehrssicherheit

6.0/10

Traglast

4.0/10

Reichweite

7.0/10

Komfort

6.0/10

Gewicht (10 = sehr leicht)

6.0/10

Vorteile

  • Sportliche Fahrhaltung
  • Für extremes Gelände geeignet
  • Durch Motor auch Uphill-Trails
  • Technisch ausgeklügelte Komponenten
  • Extreme Fahrmanöver möglich

Nachteile

  • Nur sinnvoll im Gelände nutzbar
  • Fehlender Komfort

Das E-Mountainbike ist mehr als nur ein kräftiges E-MTB

Dieser Fahrradtyp passt zu dir: E-MountainbikeMatsch, Steigung und Natur sind ihr Element: Mountainbikes gehören seit langem zu den vielseitigsten und beliebtesten Fahrradtypen überhaupt. Mit der Entwicklung des E-Mountainbike hat der Markt eine ganz neue Dimension erreicht.

Zunächst war die Mountainbiker-Szene entsetzt! Motoren am MTB galten anfangs als falsch, der puristische Ansatz des Mountainbikings wurde in Gefahr gesehen. Doch bereits nach kurzer Zeit sahen selbst die eingefleischtesten MTB-Fans ein: MTB E-Bikes ermöglichen ganz neue Arten des Fahrens in der Natur.
Insbesondere die Fahrt auf so genannten Uphill-Trails, also Strecken, die den Berg hinauf führen, kann durch die Unterstützung der verbauten Motoren in manchen Fällen erst wirklich realisiert werden.

Die Basis jedes E-Mountainbike ist ein sehr kräftiger Motor

Um den Einsatz im Gelände ideal zu unterstützen haben mittlerweile quasi alle großen Hersteller spezielle Motoren entwickelt, die mit Leistungen von bis zu 90 Nm fast jede Strecke möglich machen.

Natürlich verleihen diese Motoren den Rädern nicht nur einen guten Vortrieb, sie fallen auch ins Gewicht. Im Bereich der Mountainbikes wird grundsätzlich versucht, möglichst viel Gewicht zu sparen – dieser Gegensatz wird bei E-MTBs durch die kräftige Unterstützung der Motoren jedoch aufgehoben.
Trotzdem nutzen E-Mountainbikes hochwertige und leichte Komponenten, um den eigenen Trail zu einem wahren Genuss zu machen.

Auch beim E-Mountainbike – Der Unterschied zwischen Hardtrail und Fully

Die speziellen Anforderungen an ein E-Mountainbike machen diese Räder zu wahren Wunderwerken der Zweiradtechnik. Da mit Mountainbikes vorrangig schlecht befestigte Wege und Strecken befahren werden, ist besonders die Federung der Räder elementar. Es werden in diesem Bereich zwei Varianten unterschieden.

Hardtail E-Mountainbike

Unter einem Hardtail E-Mountainbike versteht man Räder, die um einen festen Rahmen verfügen. Diese Bauform ermöglicht eine optimale Kraftübertragung der Tretbewegung auf den jeweiligen Untergrund. Durch gefederte Sattelstützen können schwere Stöße zusätzlich abgefedert werden. Natürlich verfügen auch Hardtail E-Mountainbikes über eine ausgeprägte Vorderradfederung.

Nachteil dieser Bauart ist jedoch, dass bei besonders steinigen oder unebenen Trails die Belastungen direkt an den Fahrer weitergegeben werden und so eine ausdauernde Fahrt über unebenes Terrain kaum möglich ist.

Durch die fehlenden Rahmenfederung spart man sich mit einem Hardtail E-Mountainbike Gewicht. Darüber hinaus ist dieses E-MTB meist etwas günstiger zu erwerben. Hardtail E-Mountainbikes eignen sich daher eher für Forstwege oder das Ausdauertraining geeignet. Soll es doch alpiner werden, kommt die zweite Bauart in Betracht.

Fully E-Mountainbike

Fullys, also ein E-Mountainbike mit einer zusätzlichen Rahmenfederung (engl. Fullsuspension), eignen sich für die raueren Trails da draußen. Bei den Rädern dieser Bauart sorgt eine Federung im Rahmen für eine Entlastung des Fahrers, indem schwere Schläge vom Boden durch die Mechanik der Feder aufgenommen werden. Schlaglöcher, Wurzeln, Steine und Felsen werden so entschärft und ein Dowhill-Tempo von bis zu 70 km/h erst ermöglicht.

Neben der Tatsache, dass eine solche Federung das Fahren sehr viel angenehmer macht, sorgt die Rahmenfederung ebenso für eine bessere Bodenhaftung des Rads; dies ist besonders bei Uphill-Trails wichtig.

Die Ausrüstung eines MTB E-Bikes mit einer Vollfederung erhöht in der Regel das Gesamtgewicht des Rads, ermöglicht aber eine komplette Geländegängigkeit – das Richtige also für echtes Off-road-fahren.

E-Bike spezifische Ausstattungsmerkmale eines E-MTB

Neben den Federungsmodellen ist gerade bei E-MTBs auch die übrige technische Ausstattung des Rades auf grobe Kräfte eingestellt: Starke Rahmen, extrem belastbare Pedale und Lenker machen aus den Rädern robuste Rennmaschinen.

Wichtig für alle, die sich auf einem E-Mountainbike ins Gelände wagen wollen, ist die Ausstattung mit der entsprechenden Schutzaustattung. Neben Helmen sind eventuell Rückenprotektoren, Nackenschutz und andere zusätzliche Protektoren sinnvoll.

Einsatzgebiete des E-Mountainbike

Dieses Pedelec ist ein Gerät fürs ganz Grobe. Hier findest du unsere Zusammenfassung:

  • Ausgelegt für den Einsatz im Gelände
  • Durch den Einsatz von Schaltung und Federung werden extreme Fahrmanöver ermöglicht
  • Für Sportlich-aktive Fahrer
  • Berg- und Waldstrecken
  • Dank E-Unterstützung auch Uphill-Trails

Typische Marken von E-Mountainbikes sind Haibike, BH Bikes, Raleigh oder Cannondale. Wer hingegen ein E-Bike sucht, dass noch etwas alltagstauglicher ist, für den könnte auch das Cross E-Bike eine spannende Alternative sein.


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