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Sigma Sportster / Mono Rl

ebikeers Bewertung

5,7/10 Punkte
Note: Befriedigend

Zum Testbericht

StVZO-Zulassung
LeuchtmittelLED
Max. Leuchtstärke
40 Lux
Leuchtdauer Vorderlicht584 Minuten
Leuchtdauer Rücklicht594 Minuten
StromquelleLithium-Ionen-Akku
LadeanschlussMicro-USB
Set-Gewicht141 g
Werkzeuglose Montage
Einfaches Mitnehmen

Verarbeitung
(8/10)
Montage
(9/10)
Handling
(7/10)
Leuchtstärke
(2/10)
Leuchtdauer
(9/10)
Preis-Leistung
(2/10)

Beschreibung

Sigma Sportster Test

Einfache Montage und gute Verarbeitung stehen beim Sigma Sportster Beleuchtungssystem einer schwachen Lichtleistung gegenüber. Wie sich das Set in unserem Sigma Sportster Test geschlagen hat, lest ihr hier.

Verpackung der Sigma Sportster mit Mono Rückleuchte

Verarbeitung

Die Verarbeitung der Sigma Sportster Fahrradbeleuchtung ist hervorragend. Die Flächen sind aufwendig gummiert und fühlen sich hochwertig an. Die Optik der Lampe ist gefällig, wenn auch nicht atemberaubend. Auch wenn der Hersteller keine Zertifizierung angibt, soll das Set wasserfest sein – die Verarbeitung lässt daran keine Zweifel aufkommen. Wir vergeben für die solide und hochwertige Verarbeitung 8/10 Punkten.

Sigma Sportster Set im Fahrradbeleuchtung Test

Sigma Sportster Set im Test

Montage

In Sachen Montage des Sets am Rad läuft dem Sigma Sportster nur unser Preis-Leistungssieger von Elehot den Rang ab: Durch ein cleveres System, welches an einen Kabelbinder erinnert, ist die Montage der Lampenhalterung am Lenker schnell und vor allem unproblematisch erledigt. Übrigens funktioniert diese Komplettmontage deutlich unkomplizierter, als das Frontlicht aus der Halterung zu klicken.

Montage der Sigma Sportster

Die Halterung und Montage der Sigma Sportster im Test

Einziger Wermutstropfen ist die Gummilasche, die das Rücklicht an Ort und Stelle halten soll.
Zwar ist die Lampe schnell montiert und hält, das Material des Gummis wirkt jedoch sehr starr und porös – wir haben den Eindruck, dass dieser Ring eine Dauerbelastung durch ständiges An- und Abstecken nicht standhalten wird.

Die Montage an sich ist aber hervorragend: 9 von 10 Punkten.

Handling

In Sachen Handling hat die Sigma Sportster im Test Mühe, mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Wir haben unser Handling-Test in vier Unterpunkte aufgeteilt:

Aufladen

Während beim Frontlicht alles gut scheint, macht uns das Rücklicht mit dem Namen Sigma Mono des Beleuchtungssystems Sorgen: eine kleine Gummilasche verdeckt den Micro-USB Anschluss, um ihn vor Dreck und Feuchtigkeit zu schützen. Diese Lasche ist zwar grundsätzlich sinnvoll, jedoch mit einer derart kleinen Silikonlasche versehen, das man beim Öffnen stets Angst haben muss, diese Lasche abzureißen.

Handling der Sigma Mono Rückleuchte

Die kleine Lasche der Mono Rückleuchte ist zu filigran und droht früher oder später zu reißen.

Gewicht, Größe und Transport

Mit 141 Gramm ist das Set von Sigma im Mittelfeld der von uns getesteten Modellen. Eine Mitnahme ist ohne Probleme möglich, wer jedoch auf Ultra-Leicht-Zubehör steht, sollte sich unseren Preis-Leistungssieger von Elehot nochmals ansehen.

Lichtmodi

Die Sigma Sportster Beleuchtung kommt mit zwei unterschiedlichen Lichtmodi. Im Gegensatz zu den anderen von uns getesteten Systemen ist das zwar recht mager, reicht jedoch im Alltagsbetrieb aus.
Die Lichtmodi funktionieren mit unterschiedlich starkem Dauerlicht, eine StVZO Zulassung hat die Lampe ebenfalls mit an Bord.

Bedienung

Leider ist die Bedienung im Sigma Sportster Test nicht intuitiv. Oftmals müssen Tasten mehrfach gedrückt werden, teilweise geht das Licht nicht sofort an – das geht besser!

In der Kategorie Handling vergeben wir 7 von 10 Punkten.

Leuchtkraft

Die Leuchtkraft des Sigma Sportster wird mit 40 Lux angegeben. Doch leider enttäuscht uns das System im Kernkriterium unseres Tests.

Ein Punktlicht ist als Ausleuchtung bei der Simgar Sportster zu wenig

Die Sigmar Sportster wirft im nahen Bereich eher ein Punktlicht. Drumherum versinkt alles in Dunkelheit.

Der Lichtkegel wirkt zu konzentriert, eine Ausleuchtung des Umfelds ist mit der Lampe nicht möglich. Zwar reicht die Lichtstärke aus, um den Weg zu finden und von entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden, 40 Lux nehmen wir aber subjektiv nicht wahr. Eine unbeschwerte Fahrt durch die Dunkelheit würden wir mit der Sigma Sportster daher nicht empfehlen. Die Darstellung von Details ist für einen Betrieb in absoluter Dunkelheit nicht ausreichend, der Leuchtkegel macht eine Orientierung schwierig. Was für den Stadtverkehr ausreichend sein mag, wird spätestens im leichten Gelände nicht mehr passen.

Die Ausleuchtung der Sigmar Sportster ist sehr gering

Die Sigmar Sportster im Test: Die Ausleuchtung ist nur ok, wenn man die Fahrradlampe in die Ferne schickt. Davor versinkt alles in Dunkelheit.

Auch das Mono Rücklicht ist zwar schön groß und rund, für unseren Geschmack allerdings noch etwas heller leuchten. Dennoch macht es einen guten Eindruck, da es auch das größte Rücklicht in unserem Test war. Damit wird man im Stadtverkehr gut gesehen. Im Sigma Sportster Test erreicht sie insgesamt aufgrund der schlechten Leistung der Vorderleuchte nur 2/10 Punkten. Das Rücklicht Sigma Mono RL schneidet dagegen recht gut ab.
Sigma Mono Rückleuchte

Die Sigma Mono RL machte einen guten Eindruck.

Leuchtdauer und Energieeffizienz

Automatische Lichtdimmung oder Energiesparmodi kommen bei der Sigma zwar nicht zum Einsatz, trotzdem erreicht das Frontlicht mit 584 Minuten die mit Abstand längste Leuchtdauer. Ein beachtlicher Wert, selbst wenn er auf Kosten der Leuchtkraft erreicht wurde. Das Rücklicht erreichte mit 594 Minuten fast die gleiche Laufleistung. Ein toller Wert!

Wir vergeben 9/10 Punkten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem recht hohen Preis von rund 75 Euro ist das Sigma Sportster Beleuchtungs-Set das zweitteuerste Set in unserem Fahrradlampen Vergleichstest. Mit seinem schwachen Ergebnis in Sachen Leuchtkraft ist dieser Preis jedoch nicht gerechtfertigt.

2/10 Punkte im Sigma Sportster Test.

Fazit

Sehr gute Verarbeitung und eine einfache Montage lassen das System von Sigma zunächst hochwertig und verlässlich wirken.

Die Leuchtkraft des Frontlichts reicht jedoch schlichtweg für unser Empfinden nicht aus. Zwar kann man mit der Sigma Sportster gut gesehen werden, aber aktives Ausleuchten ist kaum möglich. Der Lichtkegel ist zu sehr auf einen Punkt fokussiert und die Ausleuchtung der Umgebung kommt zu kurz.

Das Sigma Sportster Fahrradbeleuchtungs-Set ist in unserem Vergleichstest das, Achtung Wortspiel, Schlusslicht und kommt insgesamt nur auf 5.7 Punkte.

Erfahrungsberichte


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