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Der große E-Bike Test 2020 – Ratgeber für deinen E-Bike Kauf

Auch im Jahr 2020 gibt es wieder E-Bike-Zuwachs und einige spannende Neuerungen. Wer 2020 auf ein neues E-Bike umsteigen oder sogar zum ersten Mal ein E-Bike kaufen möchte, findet bei uns alle wichtigen Informationen rund um das Thema E-Bike.

In unserem umfangreichen E-Bike Test 2020 findet ihr die wichtigsten Hintergründe zu aktuellen E-Bikes in kompakter Form, inklusive unseren persönlichen Empfehlungen – so fällt die Auswahl des richtigen E-Bikes leicht und die Fahrradsaison kann beginnen!

E-Bike kaufen – Die besten E-Bikes aller Kategorien

E-Bike Test 2020: Aktuelle Entwicklungen

Auch im aktuellen Produktjahr gibt es wieder viele Neuerungen im noch jungen E-Bike Markt. Wir haben bei unserem E-Bike Test festgestellt, dass immer mehr Hersteller auf voll-integrierte Akkusysteme setzen. Die Akkus der E-Bikes sind durch den Verbau im Rahmen kaum noch zu sehen und lassen moderne und sehr schlanke, unauffällige Designs zu. Zusätzlich schützt der interne Aufbau den Akku vor Beschädigungen.

E-Bike Test – Integration des Akkus in den Rahmen beim Cube Jam Pedelec

E-Bike Test 2020 – Die Integration des Akkus in den Rahmen wie beim Focus Jam2 sieht schon sehr schick aus!

Marcel Gabor, Redaktionsleiter ebikeers meint:

Neben dem optischen Plus ergeben sich jedoch durch den internen Verbau auch ein paar Nachteile: Die Rahmen sind insgesamt schwerer und eine Wartung der Antriebstechnik ist mit mehr Aufwand verbunden – wohl dem, der eine professionelle E-Bike Werkstatt kennt!

Auch bei der Entwicklung neuer Motoren ist stets Bewegung im Markt. Hersteller Bosch erreicht mit seinem neuen Antriebssystem Performance CX in der 4. Generation ein Spitzendrehmoment von 75 Nm und bis zu 340% Unterstützungsgrad – die Trittkraft wird also mehr als verdreifacht! Natürlich ziehen auch andere

E-Bike Test – Bosch Performance Line CX 4. Generation

Hersteller nach und erobern Teile des Marktes für sich, allen voran Veteranen Yamaha und Shimano. Der härtere Wettbewerb lässt die Entwicklungsgeschwindigkeit weiter steigen, einen Preisnachlass können Verbraucher aber nicht erwarten. Im Gegenteil – unser E-Bike Test offenbarte, dass die Preise in diesem Jahr im Durchschnitt gestiegen sind. Das liegt an immer ausgefeilteren Konzepten und besonders aufwendigen Verarbeitungsformen, wie eben dem internen Verbau der Komponenten.

Testkriterien – so haben wir getestet

Um einen Überblick zu den einzelnen Modellen zu erhalten und eine Vergleichbarkeit der E-Bikes untereinander zu gewährleisten, haben wir alle Räder in unserem E-Bike Test einer genauen Überprüfung mit standardisierten Kriterien unterzogen. Zusätzlich haben wir auch hochwertige Quellen wie Stiftung Warentest oder Elektro Rad mit einbezogen. Und zu guter Letzt sind ebenfalls echte Nutzererfahrungen von verschiedenen Bewertungsplattformen berücksichtigt worden. Denn selbst der beste E-Bike Test kann keine Langzeiterfahrung ersetzen.

Im folgenden Teil erfahrt ihr, welche Kriterien wir angelegt haben und was in den einzelnen Kategorien getestet wurde:

1. E-Bike Ausstattung

Unter dem ersten Kriterium unseres E-Bike Tests haben wir die verwendeten, elementaren Bauteile eines jeden E-Bikes genau unter die Lupe genommen.

E-Bike Test – Ausstattung aller Pedelecs werden unter die Lupe genommen

Wir haben uns die Ausstattung im E-Bike Test 2020 genau angesehen. Das hochwertige Shimano Steps E8000 Display lässt selbst bei schlechtesten Lichtbedingungen etwas erkennen.

Begonnen wird stets mit dem jeweils verbauten Rahmen und der dahinterstehenden Konstruktionsform. AuĂźerdem werden Bremsen, Gabel, Schaltung und sonstige Ausstattung betrachtet.

Je nach Preisklasse der getesteten E-Bike finden sich die unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten – vom einfachen Kettenantrieb bis zur ausgefeilten Keilriemen-Narben-Schaltung ist alles dabei. Wir betrachten in unserem E-Bike Test die gesamte Ausstattung der getesteten Räder und beurteilen die Qualität.

Rahmen des Elektrorads

Die Bauform und die verwendeten Materialien wirken sich stark auf Gewicht, Belastbarkeit und Einsatzmöglichkeiten des E-Bikes aus. Je nach Fahrradtyp (Mountainbike, Lastenrad, etc.) unterscheiden sich die Anforderungen hier voneinander – diese Faktoren werden bei der Bewertung im E-Bike Test natürlich berücksichtigt!

Während zunächst die Rahmenform betrachtet wird, unterscheiden wir auch nach gefederten und ungefederten Rahmen. Gerade bei Mountainbikes finden sich sehr häufig so genannten Fullys (engl. Full Suspension = vollgefedert): Diese Rahmen bieten im Gelände einen höheren Fahrkomfort, lassen auf Grund der Beweglichkeit des Rahmens auf der Straße einige Trittenergie verpuffen.

E-Mountainbike als Fully in der Werkstatt

Bei der Betrachtung eines Rahmens ist auch stets das verwendete Material zu betrachtet, da die unterschiedlichen Baustoffe die Eigenschaften des Rades insgesamt verändern können. Während hochklassige Sporträder teilweise auf hochwertiges und leichtes Carbon setzen, verwenden die meisten „normalen“ Räder Rahmen aus Aluminium. Doch auch hier kommt es auf die Einzelfallbetrachtung an: Während Carbonrahmen zwar extrem leicht und flexibel formbar sind, ist der Werkstoff auf Kohlenstoffbasis sehr empfindlich für Kratzer und Beschädigungen durch mechanische Einflüsse. Aluminium hingegen ist sehr viel robuster, wiegt jedoch mehr. Es kommt also auch hier auf die Frage an: Für welchen Einsatzzweck möchte ich mein E-Bike nutzen? Gerade bei sportlichen Rädern wie Rennrädern kommt es auf möglichst leichte Bauweisen an, Alltagsräder werden meist stärker belastet und sollten demnach robust verarbeitet sein.

Bei der Bewertung eines Rahmens wird im E-Bike Test die AusfĂĽhrung der Rahmenarbeiten betrachtet: Stimmen die SchweiĂźpunkte, sind die Teil gut entgratet und wurde die Lackierung ordentlich ausgefĂĽhrt?

Gabel beim Pedelec

Die Gabel trägt mehr als jedes andere Bauteil am Fahrrad zu dessen Fahrverhalten bei. Je nach Länge der Gabel, verbautem Federungssystem, Material und Einbauwinkel können sich die Ergonomie und die Fahrtcharakteristiken stark verändern.

Die Fahrradgabel hat bei E-Bikes einen wichtigen Einfluss

Wenn wir eine Gabel betrachten, unterscheiden wir zunächst zwischen gefederten Gabeln und starren Konstruktionen. Gerade Federgabeln unterscheiden sich in ihrem Aufbau stark voneinander: Während Mountainbike-Gabeln oft mit verstellbaren Federelementen und ölgelagerten Zylindern arbeiten, verwenden Trekking- oder Tourenräder meist mechanische Federn, um die jeweiligen Belastungen gut zu verarbeiten. Gerade Mountainbikes benötigen für den Off-road-Bereich größere Federwege und stärker belastbare Federn – das hierdurch entstehende Zusatzgewicht wird bei Tourenrädern durch kleinere und kompaktere Federungen vermieden.

Je nach System sollte daher stets die Wartungsintensität, die Funktionsweise, der Federweg und der Fahrtkomfort betrachtet werden.

Bremssystem

Beim Thema Bremsen haben wir ganz genau hingeschaut. Nicht bloĂź Typ und Funktionsweise der Bremsen wurden bei uns ganz genau beleuchtet, auch der Sicherheitsfaktor spielt natĂĽrlich eine groĂźe Rolle im E-Bike Test 2020.

Wir betrachten stets die Bauart der Bremsen (Scheibenbremse, Sattelbremse, RĂĽcktrittbremse), die Funktionsweise der Bremsbacken (hydraulisch, BowdenzĂĽge) und die verwendeten Schalthebel.

E-Bike Test – hydraulische Bremse ist ein Muss
Verschiedene Bremssysteme beim Pedelec

Um die richtige Bremse für das eigene Rad zu finden, sollten die Charakteristiken der unterschiedlichen Bremssysteme bekannt sein. Während Scheibenbremsen eine stärkere Bremswirkung erzielen können, besteht bei zu starkem und plötzlichem Anziehen des Bremshebels die Gefahr des Blockierens. Während dies bei sportlich ausgelegten Mountainbikes zwar durchaus gewünscht sein kann, werden gerade Alltagsräder mit eher sanften, aber dennoch sicheren Bremsen ausgestattet.

Auch wenn sie nur noch selten zu finden sind bieten Felgenbremsen durch ihren einfachen technischen Aufbau einen Vorteil bei der Wartung.

Neben der reinen Funktionsweise und den entsprechenden Tests wird auch die Wartungsintensität der Bremssysteme betrachtet: Besonders moderne Scheibenbremsen erfordern teilweise aufwändige Wartungsarbeiten, die nicht für jeden Fahrer geeignet sind.

Verarbeitung der BowdenzĂĽge

Zuletzt betrachten wir bei unserem E-Bike Test auch auf die Verlegung der Bremszüge: Innenliegende Züge sind vor mechanischen Beschädigungen besser geschützt, das Ersetzen und Warten der Züge erfordert jedoch mehr Aufwand. Außenliegende Züge benötigen starke Hüllen, die Wasser und Schmutz vom eigentlichen Zug abweisen.

E-Bike Test – innenliegende Bowdenzüge

Besonders gut hat uns im E-Bike Test 2020 gefallen, wenn bei E-Bikes die Bowdenzüge innen verlegt und dadurch durch Umwelteinflüsse und Beschädigungen geschützt sind.

Schaltung

Die Schaltung ist bei E-Bikes ein häufig übersehenes Teil, da der Fokus hauptsächlich auf dem Motor und der Antriebsleistung liegt. Doch ein gutes Schaltsstem unterstützt den Motor und fördert so Haltbarkeit und Ausdauer der Antriebsanlage. Eine gute eingestellte und funktionierende Schaltung mit hochwertigen Komponenten ist demnach auch beim E-Bike essentiell!

Bei der Bewertung einer Schaltung wird die Funktionsweise (Narbenschaltung vs. Kettenschaltung) betrachtet. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile (Schaltgeschwindigkeit, Wartungskosten, Einstellmöglichkeiten, etc.) und werden bei unterschiedlichen Fahrradtypen priorisieren eingesetzt.

Da die Schaltung aus vielen Komponenten besteht, werden stets Schaltgruppe, Ritzel, Umwerfer, Schalthebel und KabelzĂĽge betrachtet. Hierbei spielt, wie auch schon bei den Bremssystemen, die ordentliche und saubere Verlegung der ZĂĽge eine Rolle.

Sonstige Ausstattung

Der Punkt „Ausstattung“ wird mit den Teilbereichen Bereifung, Lichtanlage (auch hier lohnt ein Blick auf das Kriterium „Sicherheit) und sonstiger Ausstattung abgeschlossen. Hier haben wir auch Besonderheiten in der Ausstattung der einzelnen Räder mit in die Betrachtung genommen.

Besonders bei E-Bikes kommen neben den klassischen Fahrrad-Anbauteilen auch immer mehr Sonderfunktionen zum Einsatz: Steuerung und Auslesen der einzelnen Motordaten per Smartphone-App, automatische Gangwahl bei wechselndem Gelände bzw. Fahrttempo oder Rekuperation, also die Rückgewinnung von elektrischer Energie durch den Freilauf des Rades sind keine Seltenheit mehr.
Allerdings gilt auch bei diesen Zubehörfunktionen: Je mehr Funktionen, desto umfangreicher die notwendigen Wartungsarbeiten. Es gilt, die beste Balance zwischen Ausstattung und Komfort vs. Preis und Funktionalität zu finden. Unser E-Bike Test hilft dabei.

Abseits der besonderen Ausstattungen testen wir essentielle Zubehörteile, wie etwa Reflektoren oder Glocken auf Funktion und Vollständigkeit und nehmen etwaiges Zubehör wie Gepäcksysteme oder Anbauteile genau unter die Lupe.

2. E-Bike Antrieb

Was beim klassischen Fahrrad allein die Schaltung mit der entsprechenden Ăśbersetzung ĂĽbernimmt, verantwortet beim E-Bike zu einem groĂźen Teil das Zusammenspiel von Motor und Akku.

Gerade fĂĽr Neueinsteiger in Sachen E-Bike sei schon jetzt gesagt: Die Technik der aktuellen E-Bikes ist extrem benutzerfreundlich, robust und langlebig. Nichtsdestotrotz konnten uns einige Antriebe noch zum Staunen bringen.

E-Bike Motor mit wartungsarmen Gates Riemen

E-Bike Test 2020 – Das Antriebskonzept sollte stimmig sein. Hier positiv beim Kalkhoff Image 5B Excite: Der Shimano Mittelmotor mit wartungsfreiem Gates Carbondrive CDX Riemen.

Motor

Im Laufe der letzten Jahre sind E-Bike Motoren kleiner, leichter und laufruhiger geworden. Beim Test eines solchen Motors werden zunächst die reinen Zahlen verglichen: Leistung, Drehmoment und Antriebsform werden überprüft und in einen Zusammenhang mit dem Einsatzbereich des Rades gebracht.

Abstufung moderner Motoren

Als Beispiel können hier die Motoren der Bosch Modellreihen Active Line und Performance Line CX gelten: Während die Active Line Motoren mit 250 Watt und einer 250% Unterstützung bei 40 Nm Drehmoment arbeiten, ermöglicht ein Motor der Performance Line CX bei selber Wattleistung eine Unterstützung von 340% bei 75 Nm. Besonders bei starkem Gefälle, wie beim Mountainbiking üblich, macht sich der höhere Drehmoment und die stärkere prozentuale Unterstützung bemerkbar.

Um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für den eigenen Bedarf zu finden, sollte daher neben der reinen Leistung des Motors auch das Gewicht und der Preis beachtet werden.

Motorposition beim E-Bike

Auch die Positionierung des Motors im Rahmen wird betrachtet. Während die meisten Rädern über einen Mittelmotor im Bereich der Pedale verfügen, setzen andere Hersteller auf Front- bzw. Heckmotoren.

Der Vorteil am häufig verbauten Mittelmotor ist die angenehme Fahrdynamik des Rades: Durch das Zusatzgewicht und den den Schub des Motors am natürlichen Schwerpunkt fährt sich ein E-Bike mit Mittelmotor sehr ausgeglichen und im Grunde wie ein „normales“ Fahrrad.

Heckmotor von Bafang im E-Bike von Kalkhoff Berleen

Der Bafang Heckmotor am Kalkhoff Berleen drĂĽckt sportlich nach vorne und macht Laune!

Heckmotoren arbeiten meist in sportlich ausgelegten Rädern und zusammen mit einer klassischen Kurbel mit mehreren Kettenblättern. Durch die Position am Hinterrad lässt sich durch Rekuperation elektrische Energie zurückgewinnen, allerdings ist das Zusatzgewicht an der Hinterachse etwas ungewohnt.

Gerade gĂĽnstige E-Bikes nutzen Frontmotoren. Diese sind leicht auszurĂĽsten, liefern allerdings nicht den selben Vortrieb, wie beispielsweise Mittelmotoren gleicher Leistung. Der Preisvorteil dieser Motoren ist zwar bedeutend, die Fahrergonomie ist jedoch eher ungewohnt und kann bei ungeĂĽbten Fahrern zu Problemen fĂĽhren. Solche Kandidaten haben in unserem E-Bike Test 2020 entsprechend ein paar Minuspunkte erhalten.

Neben den harten Fakten betrachtet ein ausführlicher Motortest auch die Fahreigenschaften und die Laufruhe eines E-Bike Antriebs – und zwar in unterschiedlichen Situationen wie dem Anfahren, Bergauf- und Bergabfahrten sowie in schwerem Gelände. Ruckelndes Anlaufen, unruhiger Betriebsmodus oder unschöne Geräuschentwicklungen bleiben so nicht unentdeckt.

Pedelec Akku

Der Akku ist das Kraftwerk des E-Bikes und liefert die notwendige Energie fĂĽr dem Motor. Als zugrundeliegende Technologie haben sich Lithium-Ionen Akkus durchgesetzt, welche besonders langlebig und kompakt sind.

Akku-Integration bei modernen Pedelec Rahmen

Schönes Beispiel von Cube: Eine Halbintegration des Akkus in den E-Bike Rahmen. Dadurch wird etwas Gewicht gespart und der Akku ist dennoch schnell herausnehmbar.

Bei der Betrachtung eines Akkus kommt es auf mehrere Werte an: Die Kapazität gibt die Menge der gespeicherten Energie an, die maximalen Ladezyklen bestimmen die Lebensdauer eines Akkus. Auch die Zeit, die ein Akku für eine komplette Aufladung benötigt, wird betrachtet.

Neben all den Messwerten spielt beim Akku auch das Gewicht eine große Rolle, denn hier liegen beim E-Bikes die „zusätzlichen Pfunde“. Gerade der aktuelle Trend, Akkus im Rahmen der E-Bikes zu verstecken, sorgt auf der einen Seite zwar für schöne Linien und edles Design, erhöht jedoch auch das Gesamtgewicht der E-Bikes.

3. Fahreigenschaften im E-Bike Test 2020

Das Fahrverhalten eines E-Bikes hängt in großen Teilen vom Zusammenspiel der Komponenten Rahmen, Federung und Bereifung ab. Beim E-Bike beeinflusst auch die Arbeit des Motors das Verhalten des Rades in der Bewegung.

Grundsätzlich sind die Fahreigenschaften der E-Bikes immer vom gewünschten Einsatzzweck abhängig: Während Tourenräder über besonders ruhige und komfortable Laufeigenschaften verfügen, dürfen etwa Mountainbikes deutlich agiler und dadurch flexibler agieren. Besonders der Radstand eines Rades, also die „Länge“ eines E-Bikes, beeinflusst die Laufruhe: Je länger der Radstand, desto laufruhiger verhält sich das Rad – gerade bei steilen Kurven wirken daher z.B. Lastenräder recht behäbig.

E-Bike mit größerem Radstand

E-Bike Test 2020 – Durch den angebrachten Akku hinter dem Sitzrohr musste konstruktionsbedingt der Radstand etwas erhöht werden. Dadurch läuft das Pedelec ruhiger auf der Straße, ist aber auch weniger agil.

Je nach getestetem Modell haben wir daher auch die jeweiligen Einsatzgebiete der Räder mit in die Bewertung unseres E-Bike Tests einbezogen.

FĂĽr eine umfassende Bewertung der Fahreigenschaften eines E-Bikes sollte stets auch unterschiedliche Szenarien getestet werden: Schnelle und langsame Fahrt, Bergan- und Bergabfahrten, enge Kurven und das Anfahren werden ausgiebig getestet und fĂĽhren so zu einem Gesamtfazit.

4. Komfort

Besonders beim Test von alltagstauglichen Rädern und Touren E-Bikes kommt es bei der Gesamtbewertung auch darauf an, dass lange Strecken möglichst bequem und unkompliziert bewältigt werden müssen.

Neben der allgemeinen Ergonomie bewerten wir auch die Möglichkeit der Einstellungen des Rades (Sattelstütze, Lenkerhöhe) und die Sitzposition des Fahrers.Besonders bei Tourenrädern wird auf eine möglichst neutrale Sitzposition Wert gelegt, um eine Ermüdung des Rückens zu vermeiden, während sportlich ausgelegte Räder den Fahrerschwerpunkt nach vorn verlagern.

Aber auch sportlich angelegte Räder müssen einen bestimmten Komfort bieten – denn auch die lange Ausfahrt auf dem Rennrad oder Mountainbike soll beschwerdefrei verlaufen!

Für die Berechnung der idealen Rahmenhöhe haben wir euch einen eigenen Rahmen-Rechner entwickelt und zur Verfügung gestellt

5. Sicherheit im E-Bike Test 2020

Beim Thema Sicherheit betrachten wir vor allem die wichtigen und sicherheitsrelevanten Bauteile des jeweiligen E-Bikes. Beleuchtungssysteme, Bremsanlagen, Bereifung und Ăśbersicht machen die Bewertung in diesem Bereich des E-Bike Tests aus.

Besonders die Funktionsweise des Bremssystems ist elementar für eine gute Bewertung in dieser Kategorie. Scheibenbremsen mit hydraulischen Bremsbacken gehören mittlerweile fast zum Standard gut ausgestatteter E-Bikes, doch dürfen die Systeme weder zu sanft noch zu extrem reagieren, um einen guten Sicherheitswert zu erzielen.

LED RĂĽcklicht beim Pedelec

Beleuchtungssysteme müssen StVZO konform sein, das ist klar. Doch auch darüber hinaus haben wir hohe Ansprüche an ein geeignetes Lampen-Set. Leider mussten wir auch in unserem E-Bike Test feststellen, dass einige Hersteller nur unzureichende Beleuchtungssysteme verwenden, während bei anderen E-Bikes teils hervorragende, gut ausleuchtende Systeme zum Einsatz kommen.

Neben diesen grundlegenden Sicherheitsaspekten spielen auch die Motorleistung, Abschaltautomatiken, und elektronische UnterstĂĽtzung mit in die Gesamtnote.

6. Thema E-Bike kaufen: die Preis/Leistung

Das Verhältnis vom Preis zur Leistung müssen stimmen – das gilt auch beim E-Bike! Um eine Aussage zum Preis-Leistungs-Verhältnis machen zu können, betrachten wir den gesamten Markt und bewerten, wie die Konkurrenzprodukte mit ähnlicher oder gleicher Ausstattung und Verarbeitung im Preis positioniert werden.

Oftmals wird leider auch bei E-Bikes ein großer Teil des Preises über den Namen des Herstellers generiert – unsere Preis-Leistungs-Bewertung hütet euch vor zu saftigen Aufschlägen. Echte Schnäppchenjäger können auch noch einmal in unserer Kateogrie der besten Preis-Leistungs E-Bikes einen Blick riskieren.

7. Alltagstauglichkeit

Eines der wichtigsten Kriterien bei unserem Test ist die Alltagstauglichkeit der Pedelecs, schlieĂźlich wurde die elektrische UnterstĂĽtzung des Rades vor allem dafĂĽr entwickelt, eine Entlastung im Alltag darzustellen. Wir haben daher das Testkriterium in drei Kernbereiche unterteilt:

Reichweite

Reichweite im E-Bike Test

E-Bike Test 2020 – Die Reichweite kann entscheidend sein. Vor auf langen Touren in den Bergen.

Das beste E-Bike nützt nichts, wenn die Reichweite des Akkus lange Touren von Haus aus unterbindet oder das Rad nach jedem kurzen Ausflug umständlich und langwierig geladen werden muss.

Als Teststrecken sollten stets unterschiedliche Touren wie eine ebenerdige und gemächliche Strecke, sowie eine Bergstrecke gewählt werden – der Mittelwert dieser beiden Belastungsarten ergib dann die Gesamtwertung.

Je nach Radtyp kommt der Bewertung der maximalen Reichweite eine unterschiedliche Gewichtung zu – denn zum Beispiel werden City E-Bikes in der Regel weniger Bewegungsradius benötigen, als Trekkingräder und eher auf ein minimales Gesamtgewicht setzen.

Fahrrad Gewicht

Gerade, wenn das E-Bike als UnterstĂĽtzung im Alltag gedacht ist und etwa beim Pendeln zum Job genutzt wird, ist ein zu hohes Gewicht hinderlich.

E-Bike Test – Das Gewicht ist ein Kriterium

Jahaaa, hochtragen wäre auch nicht leichter geworden.

Sicherlich benötigen Akku und Antriebsgruppe einiges an Material und Gewicht, oftmals können aber durch leichte Bauteile und gute Verarbeitung einige Kilos gespart werden. Neben der entspannteren Fahrweise ist auch der Transport des E-Bikes ein wichtiges Kriterium für die Bewertung, welche bei niedrigerem Gewicht im Gesamttest günstiger ausfällt.

Lade-Handling

E-Bike fahren soll Spaß machen und einfach sein – das gilt auch für das Aufladen des Rades. Umständliche Verkabelungen, bedienerunfreundliche Akku-Geräte und sogar Akkus, die sich nicht entnehmen lassen, findet man leider auch heute noch bei manchen Anbietern. Daher haben wir das Handling an der Ladestation, inklusive Entnahme und Wiedereinsetzen des Akkus ebenfalls getestet.
Auch die Funktionsweise der elektronischen Ladestandsanzeige fällt in diesen Bereich.

Welches E-Bike ist für mich geeignet – Tipps zur richtigen Auswahl

Bei all unseren Testkriterien betonen wir immer wieder, dass die Gewichtung der getesteten Bereiche unterschiedliche ausfällt, je nach Kategorie und Einsatzbereich des Rades. In den Extremen leuchtet das natürlich ein: Ein Lastenrad muss andere Kriterien erfüllen, als ein sportlich angelegtes Mountainbike – diesen Punkt haben wir in unserem E-Bike Test automatisch berücksichtig.

Da dies jedoch auf alle Kategorien zutrifft, sollte vor dem E-Bike Kauf zunächst das Feld der möglichen Räder eingeschränkt werden.

Die folgende Checkliste hilft dabei, diese Entscheidung schnell und einfach zu formulieren:

1. Einsatzbereich des E-Bikes

Die wichtigste Frage bei der Auswahl des richtigen elektrischen Fahrrads lautet: Was möchte ich mit meinem neuen E-Bike tun? Fahren, klar. Doch in welchem Umfang und in welcher Umgebung soll das geschehen? Wer mit nur acht Fragen zum perfekten E-Bike Typ gelangen möchte, sollte einen Blick auf unseren Artikel zu diesem Thema werden: https://ebikeers.de/test/welcher-e-bike-typ-passt-zu-mir/

Im Rahmen unserer E-Bike Tests haben wir euch zu den wichtigsten Kategorien (Touren E-Bike, City E-Bike, Mountain E-Bike, Lasten E-Bike, etc.) eigene Themenseiten erstellt, auf denen die wichtigsten Eigenschaften der unterschiedlichen E-Bike Typen dargestellt und miteinander verglichen werden.

Wir unterscheiden die folgenden Typen von Fahrrädern anhand ihres Einsatzbereichs:

  • Der Alltagsklassiker: das City E-Bike
  • Das E-Mountainbike fĂĽr ein ständiges Auf und Ab
  • Das Faltrad bzw. Klapprad E-Bike fĂĽr die Mitnahme im Ă–PNV oder Urlaub
  • Das S-Pedelec fĂĽr Pendler, die die ganze Strecke super schnell mit dem Rad zurĂĽcklegen wollen
  • Das Cross E-Bike als goldenen Mittelweg zwischen Stadt und Offroad
  • Das komfortable Trekking E-Bike fĂĽr ausgedehnte Touren
  • Das XXL E-Bike fĂĽr die Anforderungen von kräftigen Radlern
  • Das Lasten E-Bike fĂĽr den Transport von vielen, schweren oder sperrigen GepäckstĂĽcken
  • Das sportliche Rennrad E-Bike fĂĽr die perfekte Trainingssteuerung
  • Und das Urban E-Bike fĂĽr besonders stilbewusste E-Biker

2. Motorleistung

Das Herz eines jeden E-Bikes ist der Motor. Daher sollte vor dem E-Bike Kauf beachtet werden, dass die passende, auf den eigenen Einsatzbereich angepasste Motorleistung mit an Bord ist.

Wer lange und ausgedehnte Touren auf dem flachen Land erleben möchte, benötigt einen etwas schwächeren und dafür laufruhigeren Motor, als ein Bergfreund, der auch die steilsten Höhen mit seinem Mountain E-Bike überwinden möchte. So hat der Marktführer Bosch mit seinem neu vorgestellten Motor der Performance Line CX die Unterstützungsleistungen auf bis zu 340% steigern können – diese extreme Leistung ist bei einer eher sanften Strecke deutlich zu viel, hier können wertvolle Euros und auch Gewicht gespart werden, wenn auf Motoren mit Leistungen um die 200-250 % Unterstützung gewählt werden.

E-Bikes fĂĽr Kinder

Gerade bei Kinder E-Bikes wird die Motorleistung gedrosselt, um dem Nachwuchs ein sicheres und trotzdem aufregendes FahrgefĂĽhl zu vermitteln.

Doch nicht nur der Fahrradtyp entscheidet ĂĽber die Art des eingesetzten Motors, bei der rechtlichen Unterscheidung spielt die Motorleistung bzw. Geschwindigkeit ebenfalls eine Rolle:

So werden die meisten Fahrräder mit E-Unterstützung (Pedelecs) wie normale Fahrräder klassifiziert – Führerschein und Kennzeichen benötigen diese Pedelecs nicht. Anders ist es beim S-Pedelec. Diese besonders leistungsstarken und schnellen Räder erreichen hohe Geschwindigkeiten von über 45 km/h und müssen dementsprechend besonders ausgestattet und geprüft werden.

Nicht zuletzt spielt die Motorleistung auch ganz erheblich in die Frage des Preises hinein: Leistung kostet. Wer hier unnötig viel Geld investiert, muss beim Rest der Ausstattung sparen – häufig ist dann der starke Motor eine größere Last, denn eine Unterstützung. In unserem E-Bike Test beachten wir diesen Punkt besonders, um unseren Lesern eine möglichst gute Preis-Leistungs-Auswahl zu ermöglichen.

3. Akku

Solltest du ein neues E-Bike kaufen wollen, achte auf den Akku. Er beeinflusst die Alltagstauglichkeit eines E-Bikes erheblich. Denn ein groĂźer Akku bedeutet nicht automatisch gute Noten:

Besonders bei Rädern, die als City E-Bikes und für das Pendeln genutzt werden, ist die absolute Reichweite des Rades weniger wichtig, als das Gewicht und ein gutes Handling. Da große Akkus aber sehr schwer sind, können lange Laufzeiten zwar die Ladezyklen vergrößern, im Alltagsbetrieb aber stören.

Andersherum ist es bei Tourenrädern: Wer lange und ausgedehnte Touren machen möchte, der ist auf eine hohe Laufleistung und Kapazität des Akkus angewiesen. Auch wenn hier einige Gramm mehr auf der Waage stehen: Während der langen Radtour ohne Zwischenrast (und Aufladung) ist jede Wattstunde Gold wert!

4. Beleuchtung

Die Beleuchtung eines Fahrrads ist für den Einsatz im Straßenverkehr zwingend vorgeschrieben und ein absolut kritisches Sicherheitsmerkmal. Daher ist das reine Vorhandensein einer Beleuchtungsanlage natürlich kein Auswahlkriterium für ein E-Bike, die Art des Systems allerdings schon! Neben fest verbauten Systemen, wie sie besonders bei Touren oder City E-Bikes angeboten werden, kommen viele sportlich angelegte Räder mit Anstecksystemen in den Handel.

Zu den Punkten, die für eine Bewertung eines Beleuchtungssystem getestet werden, gehören unter anderem:

  • Lichtstärke
  • Leuchtdauer
  • Verarbeitung
  • Handling
  • Funktionsumfang

Für einen Überblick zu besonders geeigneten Lichtsystemen solltet ihr auch einen Blick auf unseren großen Lichttest werfen – wir haben einige Systeme getestet und im Rahmen eines Videos miteinander verglichen

5. Rahmentyp beim E-Bike

Der Rahmen ist das tragende Bauteil bei einem E-Bike. Die unterschiedlichen Rahmenformen bieten verschiedene Vor- und Nachteile und wirken sich sowohl auf die Ergonomie, als auch auf das Fahrverhalten des Rades aus. Daher sollte vor dem E-Bike Kauf einmal gut ĂĽberlegt werden, was fĂĽr dich wichtig ist.

Zu den gängigsten Rahmentypen gehören die Formen Diamant (gerade Mittelstange), Trapez (niedrigerer Einsteig) oder Wave (sehr niedriger Einstieg, so genannter „Komfortrahmen“).

Um zu entscheiden, welchen Rahmen das eigenen Traumrad haben sollte, hilft der folgende, kurze Ăśberblick.

Diamant-Rahmen

Rahmen des Typs „Diamant“ finden sich hauptsächlich bei Rädern, die für einen sportlichen und agilen Fahrstil entwickelt wurden. Die frühere Bezeichnung „Herrenrahmen“ benutzen wir absichtlich nicht – denn auch sportliche Damenräder (Mountainbikes und Rennräder) werden mit einem Diamantrahmen angeboten.

Durch die steile Geometrie des Rahmes wir die Fahrerposition automatisch nach vorn gekippt und der Fahrer in eine gebeugte Haltung gebracht. Besonders bei sportlichem Fahren verringert sich so der Windwiderstand und die KraftĂĽbertragung auf die Pedale wird optimiert. Auch das Kurvenverhalten wird positiv beeinflusst, die Wendigkeit des Rades steigt.

Trapez-Rahmen

Trapez-Rahmen nutzen ein ähnliches Rahmendesign, ziehen das Oberrohr vor dem Sattel jedoch weiter herunter – dadurch wird der Einstieg vereinfacht. Auch die Position des Fahrers verändert sich mehr in Richtung aufrechter Körperhaltung. Auch wenn der Komfort von trapezförmigen Rahmen erhöht ist, steht einer sportlich-aktiven Fahrweise nichts im Wege. Der Trapezrahmen bietet demnach das beste aus beiden Welten und wird insbesondere bei Touren- und Trekkingrädern gern verwendet

Wave-Rahmen

Die als „Wave“ (engl. Welle) bezeichnete Rahmenform setzt auf vollen Komfort: Die Konstruktion verlegt das eigentliche Oberrohr auf das Pedal-Niveau und ermöglicht so einen mühelosen und sehr komfortablen Einstieg.

Durch die sehr aufrechte Körperhaltung des Fahrers verschlechtert sich die Agilität des Rades zwar leicht, die Körperhaltung führt jedoch zu einer entspannteren Muskulatur und erhöht die Übersicht des Fahrers enorm. Gerade bei City- und Lastenrädern wird eine solche Rahmenform des Einstiegs häufig gewählt.

6. Gewicht

Bei der Auswahl eines E-Bikes sollte auch immer das Gewicht des Rades beachtet werden. Grundsätzlich gilt: Je leichter ein E-Bike, desto besser. Schließlich muss jedes Gramm bewegt werden und im Zweifel auch mal die ein oder andere Treppe hoch bzw. runter getragen werden. Doch nicht jeder Einsatzzweck erfordert eine Minimierung des Gewichts zu jedem Preis.

Gerade, wenn das Rad für lange Strecken in der Freizeit und auf dem Land genutzt werden soll, fallen größere Gewichte nicht so zur Last, wie beim City E-Bike, das jeden Tag in den U-Bahnhof getragen werden muss.

Auch bei sehr sportlich angelegten Mountainbikes oder Rennrädern wird eher auf niedriges Gewicht geachtet, um steile Trails und hohe Geschwindigkeiten zu bewältigen.

E-Bike Test – FAQ

Welcher Rahmen ist fĂĽr Frauen besonders geeignet?

Auch wenn heute nicht mehr zwischen reinen Damen- und Herrenrädern unterschieden werden muss, sind besonders Rahmen der Wave- und Trapezform bei E-Bikerinnen beliebt. Der tiefere Einstieg und die veränderte Rahmengeometrie ermöglichen ein ergonomischeres Fahren in aufrechter Position.

Gut ist, dass viele Produzenten ihre E-Bike Modelle mittlerweile in verschiedenen Rahmenversionen anbieten – so kann das eigene Rad nach Belieben ausgewählt werden. In unseren E-Bike Tests haben wir jeweils mit angegeben, welche Rahmentypen für das jeweilige Modell verfügbar sind.

Auch im Bereich der Mountainbikes gibt der Markt eine große Vielfalt an Rahmengeometrien her – wenn also auch abseits des befestigten Weges nicht auf einen tiefen Einstieg verzichtet werden soll, bietet der Markt entsprechende Modelle!

Wieviel kostet ein gutes E-Bike?

Der Preis eines E-Bikes orientiert sich an der jeweiligen Ausstattung. In der Regel unterscheiden wir beim E-Bike kaufen in drei Preisklassen:

Einsteiger E-Bikes ab ca. 1.500 Euro

Ab einem Preis von 1.500 bis ca. 2.500 Euro finden sich einfache aber solide und professionell verbaute Einsteigermodelle diverser Hersteller. Auch wenn beispielsweise bei Ausstattung, Reichweite und Motorstärke Abstriche gemacht werden müssen, eignen sich diese E-Bikes für den alltäglichen Einsatz.

Mittelklasse E-Bikes ab 2.500 Euro

In diesem Preisbereich finden sich E-Bikes guter Ausstattung und mit gehobenem Details. So verfügen die meisten Räder dieser Kategorie über stärkere Motoren, höhere Reichweiten und bessere Komponenten wie Bremsen oder Schaltungen.
Wer längere Touren unternehmen möchte oder sein Rad jeden Tag zum pendeln nutzen möchte, sollte mindestens soviel Geld in die Hand nehmen. Hier gilt die alte Weisheit: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Premium E-Bikes ab 4.000 Euro

Im Premiumsegment sind dem Preis nach oben keine Grenzen gesetzt. Aber auch die Ausstattung der E-Bikes nimmt nun immer mehr zu: Hochwertige und ultra-leichte Komponenten aus Carbon, extreme Motor- und Akkuleistungen und geringe Wartungsintensität machen diese E-Bikes zuverlässig und komfortabel.

Wie gut sind E-Bikes vom Discounter?

Der Markt fĂĽr E-Bikes boomt und auch die Nachfrage nach gĂĽnstigen Modellen steigt. Kein Wunder also, dass auch Discounter aufsatteln wollen und ihrerseits preiswerte E-Bikes im Sortiment aufnehmen.

Im Grundsatz halten wir es für vernünftig, auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten. Jedoch muss jedem Verbraucher bewusst sein, dass die niedrigen Preise von 1000,- Euro und weniger an irgendeiner Stelle wieder hereingeholt werden müssen.
Oftmals finden sich daher bei E-Bikes vom Discounter günstige Komponenten weniger namhafter Herstellers. Wenn diese Komponenten auch nicht per se schlecht sein müssen, gibt es einige Grundsätze, die beachtet werden sollten.

Wer nicht auf Räder vom Discounter setzten möchte, findet jedoch bei vielen Online-Händlern sehr gute Angebote namhafter Hersteller – durch das schlankere Warensystem können große Onlinehändler oft Preise anbieten, die weit unter dem der stationären Händler liegen.

In unserem ausfĂĽhrlichen Artikel zum Thema E-Bikes vom Discounter findest du alle wissenswerten Infos: https://ebikeers.de/ratgeber/sind-discounter-e-bikes-ihr-geld-wert/

Quellen

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