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Fahrradbeleuchtung Test 2020

Die besten 5 Fahrradlampen im Vergleich

Fahrradbeleuchtung Test 2020 Titelbild

Wir lieben unsere Fahrräder und E-Bikes. Aber in der dunklen Jahreszeit kann das Fahrradfahren in der Stadt zu einem echten Sicherheitsrisiko werden. Sehen und gesehen werden kann in der Dunkelheit überlebenswichtig sein. Daher kann eine gute Fahrradlampe zur Überlebensversicherung werden. Grund genug für uns aktuelle Modelle der Fahrradbeleuchtung genau zu testen.

Welche Fahrradbeleuchtung haben wir getestet?

Leider verzichten insbesondere Hersteller sportlich ausgelegter Fahrräder bei der Zusammenstellung der Komponenten zu oft auf hochwertige Fahrradlampen.

Wir haben uns daher die Testergebnisse von ADAC, Stiftung Warentest angesehen und auch nochmal die beliebtesten Produkte bei Amazon recherchiert. Herausgekommen ist eine Top 5 der besten LED Fahrradlichter zum Anstecken. Im nächsten Schritt haben wir diese Top 5 der besten Fahrradlampen selbst auf Herz und Nieren getestet um zu prüfen, ob die Herstellerangaben und Testergebnisse bestand haben. Das Ergebnis findest du in diesem Fahrradbeleuchtung Test 2020.

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Trelock Vision 760 und Reego Lichtkegel im Fahrradbeleuchtung Test Testsieger Elehot / Montop Lampenset Lichtkegel im Fahrradbeleuchtung Test Kauftipp BĂĽchel Vancouver im Test Cateye GVolt 50 Simga Sportster im Test
Modell Trelock LS 760 I-Go VisionElehot / Opard FahrradlampeBĂĽchel VancouverCateye GVolt 50Sigma Sportster / Mono Rl
Preis

105,90 € 139,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

49,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

32,21 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

69,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

37,03 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Amazon Bewertung
ebikeers Bewertung

9,0/10 Punkte
Note: Sehr gut

Zum Testbericht

7,8/10 Punkte
Note: Gut

Zum Testbericht

7,5/10 Punkte
Note: Gut

Zum Testbericht

7,0/10 Punkte
Note: Gut

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5,7/10 Punkte
Note: Befriedigend

Zum Testbericht

StVZO-Zulassung
LeuchtmittelLEDLEDLEDLEDLED
LeuchtprofilLichtkegel der Cateye Gvolt 50 Lichtkegel im Fahrradbeleuchtung TestSigma Sportster Lichtkegel im Fahrradbeleuchtung Test
Max. Leuchtstärke  
100 Lux

300 Lumen

40 Lux
 
50 Lux

40 Lux
Leuchtdauer Vorderlicht332 Minuten226 Minuten348 Minuten224 Minuten584 Minuten
Leuchtdauer RĂĽcklicht728 Minuten280 Minuten1042 Minuten300 Minuten594 Minuten
StromquelleLithium-Ionen-AkkuLithium-Ionen-AkkuLithium-Ionen-AkkuLithium-Ionen-AkkuLithium-Ionen-Akku
LadeanschlussUSB-CMicro-USBMicro-USBMicro-USBMicro-USB
Set-Gewicht216 g100 g153 g136 g141 g
Werkzeuglose Montage
Einfaches Mitnehmen   
 

Besonderheiten
  • Extrem Leuchtstark
  • Super Handling
  • GroĂźes beleuchtetes Display
  • Digitale Wasserwage
  • Ausdauerndes RĂĽcklicht

  • Sehr einfache Montage
  • Licht-Automatik
  • RĂĽcklicht mit 4 Leuchtmodi
  • Etwas geringe Akkukapazität

  • Gutes Allrounder-Licht
  • Einfaches Aufladen durch Lasche
  • 3 SeitenrĂĽcklicht
  • Optik könnte besser sein

  • Sehr breiter Leuchtkegel
  • 2 Ladekabel dabei
  • Helle Ausleuchtung
  • RĂĽcklicht vertikal oder horizontal
  • Handling Vorderlicht
  • Leuchtweite


  • Sehr einfache Montage
  • Ausdauerndes Vorderlicht
  • RĂĽcklicht hat groĂźe Leuchtfläche
  • Geringe Lichtausbeute
Preis

105,90 € 139,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

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Fahrradbeleuchtung Test 2020: Die Ergebnisse aus der Praxis

Das HerzstĂĽck in unserem Fahrradbeleuchtung Test war die Ausleuchtung und der Leuchtkegel der getesteten Fahrradlampen. Wir haben alle Fahrradlampen im Stadtverkehr, als auch auf unbeleuchteten StraĂźen und dunklen Waldwegen ausprobiert. Hier gibt es bei den Fahrradlampen einige Unterschiede.

Fahrradbeleuchtung im Praxistest

Fahrradbeleuchtung Test: die 5 Fahrradlampen im Vergleich ihrer Ausleuchtung

  • Die Trelock 760 Vision hat mit Abstand die beste Ausleuchtung, sowie eine scharfe Lichtkante. Sie hat soviel Leistung, dass sie jede dunkle StraĂźe auf Tageslichtniveau bringt. Aber auch seitlich des Weges leuchtet sie noch viel Fläche aus. In der Realität wirkt die Fahrradlampe sogar noch etwas besser, als auf den Vergleichsbildern.
  • Die Cateye GVolt 50 bietet das breiteste Sichtfeld im Testfeld an. Die Ausleuchtung ist schön hell, jedoch ist die Leuchtweite oder „Höhe“ der Ausleuchtung etwas gering.
  • Das Vorderlicht der Elehot bietet zwar keine so starke Ausleuchtung, dafĂĽr aber eine sehr schön gleichmäßige Ausleuchtung in alle Richtungen. Insbesondere in der Länge leuchtet sie alles gut aus. Sowohl das, was sich direkt vor dem Fahrrad befindet, als auch weiter entfernte Bereiche.
  • Die Sigma Sportster konnte uns nicht so recht ĂĽberzeugen. Zwar ist die Ausleuchtung auf diesem Bild ganz ok, aber dafĂĽr haben wir sie auch schon in die Ferne geschickt. Richtet man das Licht direkt auf den Weg vor sich, wirft sie nur einen Punktlicht auf die StraĂźe. Der Rest versinkt in Dunkelheit.
  • BĂĽchel hat mit der Vancouver eine schöne Allrounder-Lampe geschaffen. Sie hat ein ausgewogenen Lichtkegel, der einen Schwerpunkt auf den weiter entfernten Dingen legt. Zur Seite bildet sie ein leicht auslaufendes Sichtfeld. Somit hat man alles gut im Blick. Auch diese Fahrradlampe wirkt in der Realität noch etwas besser.

Fahrradbeleuchtung Test 2020 als Video

Wir haben alle Fahrradlampen ausfĂĽhrlich auf Herz und Nieren getestet. Die Zusammenfassung des Tests mit noch mehr Details und Bildern findest du hier!

Nachstehend findest du Einzelfazits zu den einzelnen Fahrradlampen, sowie Links zu den Einzeltests, sowie weitere Informationen worauf du bei einer Fahrradbeleuchtung achten solltest.

Sigma Sportster / Mono RL Set

 

Sigma Sportster Set

Sigma Sportster Set im Test

Sigma ist einer der bekanntesten Hersteller fĂĽr Lampen aller Art und auch auf dem Gebiet der Fahrradbeleuchtung sehr erfahren.

Insgesamt konnte uns die Lampe hinsichtlich der Lichtstärke jedoch nicht überzeugen. Der Lichtkegel der Sigma Sportster entspricht eher einem Punktlicht, als einer flächigen Ausleuchtung. Für den Einsatz im bereits erhellten Stadtgebiet ist diese Fahrradlampe mit ihren 40 Lux ausreichend gut geeignet, aber abseits gut beleuchteter Straßen bleibt die Straße relativ dunkel.

Die Montage der Lampe erfolgt über eine fest mit dem Rad verbundene Plattform, auf welche die Lampe gesteckt werden kann. Der clevere Mechanismus erinnert dabei an eine Art Einrast-Schlaufe. Es nicht nicht mehr nötig, als die Schlaufe festzuziehen, während automatisch eine Verzahnung einrastet. Eine sehr durchdachte und einfache Art der Montage, die uns gut gefallen hat. Es fehlt leider die Option, die Lampe an mehreren Rädern zu benutzen – dafür ist die Montage der Plattform sehr einfach und schnell erledigt. Auch das Rücklicht wird mittels einer Gummischlaufe um die Sattelstange gebunden. Auch das geht schnell von der Hand. Wir haben hier jedoch etwas Sorge, dass das Gummi schnell porös werden könnte.

Den Sieg in Puncto Leuchtdauer holte sich die Sigma Sportster mit ihrer maximalen Leuchtdauer von 584 Minuten. Das war in unserem Fahrradlampen Test ein sagenhafter Wert. Das Rücklicht hielt mit 594 Minuten fast genau so lange durch. Ein weiterer Pluspunkt des Rücklichtes ist die große Leuchtfläche. Damit wird man schnell von weitem erkannt. Dafür ist die Leuchtstärke nicht ganz so groß, wie bei anderen Herstellern.

Die Verarbeitung von Sigma ist stets auf einem hohen Niveau, da macht auch die Sportster mit ihren 141 Gramm im Set keine Ausnahme. Vor Spritzwasser geschĂĽtzt und mit sehr engen Toleranzen gefertigt, macht die Lampe einen hochwertigen Eindruck. Beim Handling gibt es nichts zu Beanstanden. Hier liegt sie im soliden Mittelfeld.

Angesichts des Preises von knapp 75 € liegt die Sportster im oberen Preis-Bereich. Die hohe Qualität und die einfache Montage können diese Kosten jedoch nicht rechtfertigen angesichts der geringen Lichtausbeute. Da haben andere Fahrradlampen im Testfeld besser abgeschnitten. Daher nur der letzte Platz in unserem Fahrradbeleuchtung Test 2020.

AusfĂĽhrlichen Testbericht lesen

Cateye GVolt 50 (EL550GRC / LD611G)

Das Fahrradlampen Set der Cateye Gvolt 50 im Test

Das Fahrradlampen Set der Cateye Gvolt 50 im Test

Cateye ist seit Jahrzehnten einer der führenden Hersteller im Bereich der Fahrradbeleuchtung. Mit der Cateye GVolt 50 liefert der Hersteller ein kompaktes Fahrradlampen Set. Mit einer Leuchtkraft von 50 Lux ist die längliche Frontleuchte sehr hell und damit gut geeignet, um auch abseits von Straßenbeleuchtung sicher zu fahren. Die GVolt 50 verfügt über eine StvZO-Zulassung und kann daher auch in der Stadt guten Gewissens gefahren werden.

Die Verarbeitung ist robust, auch wenn sie nicht ganz auf dem Niveau der Sigma oder Trelock ist. Cateye setzt bei den Fahrradlampen auf energieschonende LEDs, die über Micro-USB Anschlüsse geladen werden. Dafür werden im Set gleich 2 Ladekabel beigelegt. Das ist besonders praktisch, wenn man Vorder- und Rücklicht gleichzeitig laden möchte, oder ein Ladekabel bei der Arbeit und eines zu Hause deponieren möchte. Cateye gibt für die Lampe bis zu 300 Ladezyklen an, bis sie auf 70% ihrer ursprünglichen Leistung fällt. Die Knöpfe der GVolt 50 lassen sich schnell und unkompliziert bedienen und die Wasserdichte wird zumindest in der Gebrauchsanweisung garantiert – eine IP-Zertifizierung liegt jedoch nicht vor.

Das Vorderlicht wird einmalig mit einer Schraubhalterung am Lenker befestigt und bei Bedarf auf die Plattform gesteckt. Die Aufnahme beschränkt den Einsatz der Lampe auf nur ein Rad und scheint zumindest bei Dunkelheit und kalten Fingern etwas fummelig. Zudem ist der Hebel zum Lösen des Vorderlichts von der Plattform etwas spitz. Das könnte man besser lösen.

Das RĂĽcklicht wird mit einem einfachen Gummiring gesichert und ist schnell erledigt. Gut finden wir, dass das RĂĽcklicht der Cateye sowohl vertikal, sowie horizontal in die Halterung eingeklickt werden kann.

Cateye GVolt 50 – Rücklicht Rapid Micro G

Das Rücklicht Rapid Micro G mit den 2 Katzenaugen: Es lässt sich vertikal und horizontal anstecken.

Beim Thema Handling gibt es bei der GVolt 50 Licht und Schatten. So ist das Herauslösen des Vorderlichts etwas nervig, dafür ist das Rücklicht mit dem Namen Rapid Micro G sehr schnell und einfach an- und abgesteckt. Auch gefällt uns gut, dass die Cateye GVolt 50 über eine Memory Funktion verfügt. So merkt sie sich, welchen der beiden Lichtstärken man zuletzt gewählt hat und aktiviert beim nächsten Start der Lampe genau diesen Modus erneut. Beim Laden fiel uns auf, dass die Verschlusskappe des Rücklicht so gut in das Rücklicht eingepasst ist, dass es schon etwas schwierig ist, die Gummiabdeckung zu lösen.

Die Leuchtkraft der Cateye hat uns im Fahrradlampen Test mit ihren 50 Lux gut gefallen. Jedoch bietet der Lichtkegel eine spezielle Charakteristik, um die man wissen muss. Positiv fanden wir, dass der Lichtkegel sehr breit ist und somit auch seitlich links und rechts der Straße viel Ausleuchtung bietet. Das hat insbesondere in Gegenden ohne externe Lichtquellen seine Vorteile. Oder auch auf Straßen, die sich nur so dahin schlängeln, sodass es nützlich ist etwas links und rechts zu sehen. Nachteilig wirkt sich jedoch die Lichtweite aus. Die fällt bei der GVolt 50 recht gering aus. Es gibt also nur ein schmales Lichtfenster, das zwar breit, aber nicht lang oder hoch ist.

Cateye GVolt 50 – Leuchtkraft und Leuchtkegel

Der Leuchtkegel der GVolt 50 ist sehr schön breit. Das gefiel uns im Test sehr gut.

In unserem Fahrradbeleuchtungstest haben wir auch die GVolt auf die Probe gestellt. Laut Hersteller soll die Fahrradlampe ca. 210 Minuten schaffen. Diesen Wert hat sie in unserem Test sogar mit 224 Minuten noch leicht ĂĽbertroffen. Das RĂĽcklicht schaffte sogar noch etwas mehr und hielt 300 Minuten durch.

Namen kosten Geld, das ist auch bei Cateye keine Ausnahme. Die solide, aber einfach ausgestattete Lampe schlägt mit rund 50 Euro zu buche.

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BĂĽchel Vancouver

Das Fahrradlampen Set der BĂĽchel Vancouver im Test

Das Fahrradlampen Set der BĂĽchel Vancouver im Test

Kantig kommt sie daher, die Vancouver. Doch das Gesamtpaket scheint bei der Lampe aus dem Hause Büchel zu stimmen: StVZO Zulassung, verschiedene Leuchtstärken und eine maximale Leuchtkraft von 40 LUX hat die Fahrradlampe im Gepäck.

Die Verarbeitung ist robust, wirkt jedoch auf uns etwas minderwertiger, als die Lampe ist. Hier würden wir Büchel raten, noch etwas mehr Liebe ins Details zu stecken. Denn in der Vancouver steckt allerhand Gutes. So kommt sie ohne Batterien aus und wird im Vorder- und Rücklicht mittels integrierten Akku mit Strom versorgt. Besonderer Clou dabei ist die Umklapp-Lasche. Wo man bei anderen Herstellern einen gummierten Stopfen nervig aus dem Gehäuse popeln muss, bietet die Vancouver eine komfortable Lasche zum Umklappen. So kommt man schnell und bequem an den Micro-USB-Anschluss zum Aufladen der Fahrradlichter. Außerdem hat uns gut gefallen, dass das Rücklicht nicht nur nach hinten leuchtet, sondern auch ringsherum strahlt. Dadurch kann man auch seitlich noch etwas besser gesehen werden. Auch die Vancouver verfügt über eine IP44 Zertifizierung und ist damit zumindest vor Spritzwasser geschützt.

Beim Thema Handling hat es Büchel geschafft eine positive Erfahrung zu schaffen. Denn die Fahrradlampe lässt sich einfach und intuitiv bedienen. Gerade das Anstecken und Abnehmen des Vorderlichtes geht elegant von der Hand. Zudem macht die Halterung einen stabilen und hochwertigen Eindruck. Mit einem einfachen Tastendruck lässt sich das Vorderlicht angenehm leicht vom Schlitten schieben. Das war bei der Sigma und Cateye deutlich schwergängiger. Beim Rückklicht geht das nicht ganz so leichtgängig, aber immernoch einfach.

Mit der Leuchtkraft von 40 Lux ist die Lampe hell genug, um auch auf unbeleuchteten Straßen und Wegen genug zu sehen. Für schnelle Off-road-Trails dürfte es aber gern noch ein wenig heller sein. Ihre wahren Stärken kann Sie als Allrounder-Lampe im Stadtverkehr und auf dem Land ausspielen. Überall da wo es nicht rasant oder stockfinster zugeht, bietet die Vancouver eine angenehm gleichmäßige Ausleuchtung. Der Lichtkegel ist dabei wohl ausbalanciert und leuchtet im Schwerpunkt das aus, was noch etwas weiter vor dem Fahrrad oder E-Bike liegt. Dabei beleuchtet sie nicht nur die Straße, sondern hat noch genug Leistung, um auch seitlich des Radweges etwas Licht zu spendieren.

Bei voller Leuchtkraft erreicht die Lampe laut Hersteller knapp 5 Stunden (300 Minuten) Leuchtkraft, bei verminderter Leistung (10 LUX) ganze 20 Stunden. Wir haben den Selbsttest mit maximaler Leuchtstärke gemacht und kamen dabei sogar auf 348 Minuten. Das ist fast eine Stunde länger als die Werksangabe. Der Hammer war jedoch das Rücklicht. Das hat im Vergleich zu anderen Fahrradrückleuchten im Test sagenhafte 1042 Minuten durchgehalten. Das sind über 17 Stunden. Ein absoluter Spitzenwert! Und dabei war das Rücklicht auch noch ausreichend hell mit seinem rundherum laufenden Lichtfeld.

Die Vancouver kommt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie bietet für rund 40 Euro eine durchdachte Fahrradlampe, die insbesondere durch ein ausgewogenes Lichtbild, sowie durch innovative Ideen und ein gutes Handling zu überzeugen weiß. Einzig die verwendeten Materialien könnten etwas hochwertiger und das Gehäuse weniger klobig sein.

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ELEHOT Fahrradlicht

Das Fahrradlampen Set von Elehot im Test

Das Fahrradlampen Set von Elehot im Test

Platz 2 in unserem Fahrradbeleuchtung Test 2020 ist auch gleichzeitig unser Preis-Leistungs-Sieger! Das ELEHOT Set kommt anfangs so unscheinbar daher, aber in ihr Steckt ein kleines Wunderpaket.

Das Set besteht aus zwei Lampen. Das Vorderlicht wird durch eine Wiederaufladbare Lithium-Batterie mit 3,7 V versorgt und sorgt für 300 Lumen Lichtstärke. Die Lampe kann mittels eines mitgelieferten Micro-USB-Kabels entweder an der Steckdose, Computer oder an einer Powerbank aufgeladen werden.

In Puncto Verarbeitung muss sich die gĂĽnstige Fahrradlampe nicht hinter groĂźen Marken verstecken. Denn das Set wiegt nur 100 Gramm, aber dafĂĽr ist die Verarbeitung top und hochwertig. Gleichzeitig ist die Elehot die einzige Fahrradlampe im Test, die sogar IPX 6 zertifiziert ist. Das bedeutet, dass ihr auch Strahlwasser mit ordentlich Druck nichts anhaben kann.

Die Montage der Lampe erfolgt mittels eines anpassbaren Gummi-Bandes, welches sich um alle Rohre legen lässt und dann stufenweise einrasten kann. Positiv dabei ist, dass sich das Elehot Fahrradlicht aufgrund des flexiblen Gummibandes auch an dickeren Lenkern montieren lässt. Es müssen keine festen Lampenaufnahmen am Rad befestigt werden. Gerade bei wechselnden Fahrrädern ein echter Vorteil, da keine Teile fest verbaut werden müssen.

Das Handling macht die Elehot mit links. In unserem Test brauchten wir nach wenigen Versuchen nur noch ca. 2 Sekunden zum Abnehmen oder Anstecken. Viel schneller kann man ein Fahrradlicht nicht mitnehmen. Zwar bietet die Fahrradlampe auch die Möglichkeit die Plattform am Fahrrad zu belassen, aber sowohl das Vorder- wie auch Rücklicht sind über den Gummimechanismus viel schneller zu lösen.

Die Energieeffizienz ist dank der verwendeten LED Technik gut gelungen. Die Elehot verfügt zudem beim Vorderlicht über eine Lichtautomatik. In diesem Modus, der sich anhand eines blaues Lichtes erkennen lässt, misst die Fahrradlampe die umgebende Helligkeit und regelt automatisch die benötigte Menge an Licht. Somit kann sie deutlich Energie sparen. Diese Automatik braucht die Elehot auch, denn der verbaute Akku ist nicht der Größte. In unserem Test hielt sie durchschnittlich 226 Minuten durch. Das Rücklicht hielt mit 280 Minuten etwas länger durch.

Richtig überrascht hat uns das Fahrradlampen Set beim Leuchtstärken-Test. Denn 300 Lumen sind eigentlich nicht viel. Aber die Elehot holt viel Leistung aus diesen 300 Lumen heraus. Besonders gut hat uns der Lichtkegel gefallen, da er die Straße sehr gleichmäßig ausleuchtet. Insbesondere die ausgewogene Verteilung des Lichts hat uns positiv überrascht. Sowohl der vordere Bereich in direkter Lenkernähe, als auch weiter entfernte Bereiche wurden gleichmäßig aufgehellt. Somit hat man als Radfahrer alles gut im Blick. Auch seitlich des Weges hat sie noch genug Reserven, um die Umgebung gut auszuleuchten. Insgesamt ist sie eine gute Lampe für die Stadt, aber auch in ländlicheren Gegenden ohne große Lichtquellen meistert sie die Beleuchtung des Weges gut. Lediglich offroad oder in extremer Dunkelheit oder bei schnellen Abfahrten ist sie nicht die ideale Wahl. Aber 90% aller Standard-Situationen meistert sie tadelos.

Mit weniger als 30 Euro ist die ELEHOT extrem gĂĽnstig und bietet mit diversen Zusatzfunktionen ein rundes und attraktives Gesamtpaket, weshalb sie von uns im Fahrradlicht Test 2020 mit dem Kauftipp-Award ausgezeichnet wurde.

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Trelok 760 I-Go Vision mit Reego RL

Das Fahrradlampen Set der Trelock I-Go 760 Vision im Test

Das Fahrradlampen Set der Trelock I-Go 760 Vision im Test

Fahrradbeleuchtung Test 2020: Der Gesamtsieger heiĂźt Trelock 760 I-Go Vision und kommt mit einer enormen Leuchtkraft von 100 Lux, sowie zahlreichen Funktionen daher. Aber fangen wir mal vorne an.

Verarbeitung der Trelock 760 Vision

Die Verarbeitung hat sich das Siegel made in Germany wirklich verdient. Denn die Trelock Vision ist hochwertig gefertigt, was man nicht zuletzt den gummierten Bedienelementen anmerkt. Alles an der Fahrradlampe wirkt durchdacht und ist wertig verarbeitet. Die Trelock Vision setzt selbstverständlich auf einen üppigen Akku, der laut Hersteller bis zu 800 Ladezyklen durchhalten soll, bevor er auf 70% seiner Leistung sinkt. Der großzügige Akku der Fahrradlampe wird dabei mittels USB-C aufgeladen. Auf der Unterseite der Frontleuchte findet sich der große gummierte Knopf zum Lösen des Lichtes von der Plattform. Lediglich die flexible Halterung des Rücklichts wirkt etwas zu leichtgängig, sodass es schnell passiert, dass man die Neigung verstellt. Dafür ist die Leuchtkraft des Rücklichts Reego 720 extrem hell, sodass man bereits aus der Ferne gut gesehen werden kann. Laut Hersteller sogar aus 500 Metern.

Montage der Trelock 760 Vision

Die Montageplattform, auf der das Licht aufgesteckt wird, ist äußert stabil und sicher im Halt. Die Konstruktion lässt sich mit wenigen Handgriffen ähnlich einer Schlaufe montieren. Zur finalen Arretierung wird am Ende ein Hebel umgelegt. Die Montage ist ohne Werkzeug in weniger als 30 Sekunden erledigt. Durch die feste Montage am Rad ergibt sich zwar nicht die Möglichkeit, das Licht auf mehreren Rädern gleichzeitig zu nutzen, aber Trelok hat mitgedacht. Die Aufnahmeplattform wird auch ohne Lampe zum Kauf angeboten.

Die Halterung der Trelock 760 Vision

Die Halterung der Trelock 760 Vision für die Nutzung an mehreren Fahrrändern.

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Handling der Trelock

Beim Handling weiß die Trelock 760 Vision zu punkten. Bereits das Aufladen des Akkus geht dank einfach zu erreichenden Ladeöffnungen gut von der Hand. Beim Rücklicht wird sogar eine Schiebeklappe angeboten statt fummeligen Gummistopfengepopel.

In der Bedienung fällt sofort das große, beleuchtete Display auf, das alle wichtigen Parameter auf einen Blick darstellt: Restlaufzeit, Akkukapazität, Uhrzeit und gewählte Leuchtstufe. Apropos Leuchtstufe: Die Trelock Vision bietet 5 Abstufungen ihrer Leuchtkraft an. Zusätzlich verfügt sie über einen Power-Bank-Modus zum Aufladen des Handys und eine digitale Wasserwaage. Mit derer Hilfe lässt sich die ideale Position am Lenker finden. Die digitale Wasserwage zeigt anhand von 4 Strichen an, ob die Fahrradlampe zu weit auf den Boden scheint, zu weit nach oben zeigt oder korrekt montiert ist.

Besonders gut hat uns das Aufstecken und Abnehmen des Vorderlichtes gefallen. Dank des großen Knopfes an der Unterseite der Fahrradlampe lässt sich die Trelock sehr bequem mit einem Klick von der Plattform am Lenker lösen. Das Anstecken geht genau so leicht: Einfach draufstecken bis ein Klicken die Arretierung bestätigt.


Die Trelock 760 nachts mit beleuchtetem Display

Die Trelock 760 bei Nacht mit dem groĂźen, beleuchteten Display.

Ausleuchtung der Trelock 760 Vision

Das eigentliche Highlight ist jedoch die extrem helle Ausleuchtung, selbst bei absoluter Dunkelheit. Denn hier spielt die Trelock 760 Vision mit ihren 100 Lux das gesamte Potential aus. Ob direkt vor dem Fahrrad, oder auch in der Ferne: Mit dieser Fahrradlampe ist alles bestens ausgeleuchtet. So eignet sie sich sowohl für den Stadtverkehr, als auch auf dem Land und vor allem abseits von jeglicher Beleuchtung. Daher eignet sie sich auch für Downhill-Trails mit dem Mountainbike hervorragend. Allerdings kann man auch einfach die Leuchtstärke etwas dimmen und in der Stadt gut sehen und gesehen werden. Trelock gibt an, dass man mit der Vision aus bis zu 6500 Metern Entfernung gesehen werden kann.

Der Lichtkegel der Trelock Vision

Der Lichtkegel der 760 Vision hat eine scharfe Kante.

Der Lichtkegel hat dabei etwa die Form eines Pilzes. Somit wird alles weiter weg etwas breiter ausgeleuchtet. Dennoch ist eine besondere Charakteristik dieser Fahrradlampe, dass sie einen scharfen Lichtkegel hat. Die Grenze zwischen Licht und Dunkelheit verläuft einer klaren Linie und nicht so weich und diffus, wie bei anderen Lampen. Das ist sicherlich etwas Geschmacksache, hat aber einen klaren Vorteil: Man kann das Licht so genauer einstellen und vermeidet eher den Gegenverkehr zu blenden.

Leuchtdauer der Trelock 760 Vision

In unserem Praxistest schafft die Vorderleuchte der Trelock beachtliche 332 Minuten auf der stärksten Stufe, die automatisch zum Ende hin herunter gedimmt wird, um länger leuchten zu können. Andere Fahrradlampen mit weitaus geringeren Lux-Zahlen schaffen da weniger. Auf der sparsamsten Einstellungsstufe schafft sie laut Display sogar 9 Stunden und 20 Minuten. Das Rücklicht ist ebenfalls auf einem hohen Level, da es in unserem Praxistest stattliche 728 Minuten durchgehalten hat. Das sind rund 12 Stunden. Dabei ist anzumerken, dass das Rücklicht zwar die kleinste Leuchtfläche im Vergleich zu anderen Rücklichtern hatte, jedoch dafür besonders hell war.

Fazit Trelock 760 I-Go Vision

Fahrradbeleuchtung Test 2020 – Als Fazit lässt sich sagen, dass die Trelock 760 I-Go Vision im Set mit ihren rund 100 Euro sicherlich kein Schnäppchen ist, aber dafür bekommt man auch einiges geboten. Neben der Leuchtstärke von 100 Lux, bietet die Trelock ein großes Display mit Restlaufzeit, eine digitale Wasserwaage, 5 Leuchtabstufungen, einen Powerbank-Modus. Darüber hinaus ist die Verarbeitung und das Handling richtig gut. Diese Lampe ist definitiv eine Kaufempfehlung. Aber auch für alle, die der Preis abschreckt, ist sie dennoch mal einen näheren Blick wert.

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Welche Voraussetzungen muss ein Fahrradlicht erfĂĽllen?

Neben rein praktischen Kriterien wie Leuchtkraft und Leuchtdauer, muss eine Fahrradlampe auch einigen rechtlichen Anforderungen genĂĽgen, um im StraĂźenverkehr eingesetzt zu werden.

Fahrradbeleuchtung: Rechtliche Voraussetzungen

Viele Verkehrsunfälle resultieren daraus, dass Fahrradfahrer zu spät oder gar nicht erkannt werden. Um diese Gefahrenquelle auszuschließen, schreibt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) eine ausreichende Beleuchtung am Fahrrad vor!

Das Fahren ohne Licht, oder die Benutzung von Fahrradbeleuchtung ohne Zulassung, kann mit einem BuĂźgeld bis zu 35 Euro geahndet werden.

Vielen ist noch das Verbot für batteriebetriebene Fahrradbeleuchtung in Erinnerung. Diese Regelung wurde jedoch im Jahr 2017 durch die Novellierung des §67 StVZO aufgehoben.

Laut Gesetz muss ein Fahrradlicht folgende Kriterien erfĂĽllen, um fĂĽr den StraĂźenverkehr zugelassen zu werden:

  • Batterie- oder akkubetrieben oder dynamobetrieben
  • Frontlicht muss auf 10 Metern Entfernung mindestens 10 LUX aufweisen
  • RĂĽcklicht muss durch eine diffuse Scheibe rot strahlen
  • Standlicht ist grundsätzlich erlaubt
  • Blinklicht ist nicht zugelassen

Du kannst dir anhand des PrĂĽfzeichens des Kraftfahrt-Bundesamtes informieren, ob das jeweilige Modell zugelassen ist.

  • Neue Regeln: Was hat sich sonst noch beim Fahrradlicht getan

    Zusatz­funk­tionen: Beim Vorderlicht und Rück­leuchte sind seit 2017 zusätzliche Fern-, Brems- und Tagfahr­lichter gestattet.

    Richtungs­anzeiger: Neu ist auch, dass Fahr­rad­anhänger nun mit Blinker ausgestattet sein dürfen. Bei einspurigen Fahr­rädern bleibt das verboten. Blinkende Lichter, die Fahrradfahrer am Körper tragen, sind aber erlaubt.

    Rück­leuchte: Fahrräder und E-Bikes ohne Schutz­bleche lassen sich nun einfacher regel­konform ausrüsten. Es reicht jetzt auch, wenn nur noch ein rotes Rücklicht montiert ist. Aber blinken darf das Rücklicht nicht.

    Strom­versorgung: Neben Dynamos und wieder­aufladbaren Akkus dürfen jetzt auch Batterien als Energieträger dienen.

Welche Aufgaben muss die Fahrradbeleuchtung erfĂĽllen?

Beim Fahren im urbanen StraĂźenverkehr ist eine fest installierte Beleuchtung mit hoher Leuchtkraft wichtig, um fĂĽr die andern Verkehrsteilnehmer sichtbar zu sein. Eine Fahrt durch die GroĂźstadt ist jedoch auch in der Nacht nur selten wirklich dunkel. StraĂźenlaternen und Reklamen beleuchten groĂźe Teile der Wege und StraĂźen.

Fahrradbeleuchtung Test: Ausleuchtung im Vergleich

Ausleuchtung im Vergleich: Links die Trelock 760 Vision und rechts die Sigma Sportster.

Falls du aber viel im offenen Gelände unterwegs bist oder auch im Winter ausgedehnte Touren drehst, spielt der Faktor „sehen“ eine größere Rolle für dich. Wer sich im unwegsamen Gelände bewegt, sollte die Lichtstärke der Beleuchtung entsprechend anpassen. Gerade für Mountainbiker ist eine Zusatzbeleuchtung am Helm lohnenswert, da sich das Licht auch bei schnellen Richtungswechseln dem Blick des Fahrers anpasst.

In der Stadt ist also der Faktor des „gesehen werden“ ausschlaggebend für eine gute Beleuchtung, im Gelände eher das „sehen“.

Wieviel Leuchtkraft / LUX sollte ein Fahrradlicht haben?

Grundsätzlich ist für das Frontlicht eine Lichtstärke von mindestens 10 Lux gesetzlich vorgeschrieben.
Das ist jedoch die Mindestvorgabe. Abhängig vom Einsatzzweck gibt es unterschiedliche Werte, die für eine ausreichende Beleuchtung relevant sind.

  • FĂĽr Fahrten auf beleuchteten StraĂźen können bereits Leuchtstärken von ungefähr 10 – 15 LUX ausreichend sein. Diese Leuchtkraft reicht aus, um als Verkehrsteilnehmer wahrgenommen zu werden. Auf Grund der geringeren Leuchtkraft ist das Erkennen der StraĂźe weit vor dem Rad jedoch nicht möglich.
  • Wer regelmäßig auf weniger oder gar unbeleuchteten StraĂźen unterwegs ist, der sollte sich fĂĽr ein Licht mit mindestens 20 – 40 LUX Dieser Wert ist ausreichend, um den Bereich direkt vor dem Rad gut zu sehen und auf eventuelle Hindernisse zu reagieren.
  • Bei Fahrten im Gelände, Fahrten mit hoher Geschwindigkeit oder abseits von jeglicher Beleuchtung, empfehlen wir Leuchten, die mindestens 40 – 60 LUX Mit diesen Strahlern können auch Bereiche weit vor dem Rad gut und ausreichend ausgeleuchtet werden.

Neben der Leuchtstärke ist die Streuung des Lichtkegels ein wichtiges Kriterium, um in der Dunkelheit sicher unterwegs zu sein. Daher achten wir in unserem Fahrradlampen Test auch auf die Größe des Beleuchtungsbereiches und die Lichtverteilung.

Cateye GVolt 50 – Leuchtkraft und Leuchtkegel

Der Leuchtkegel der GVolt 50 ist sehr schön breit. Das gefiel uns im Test sehr gut.

Fahrradbeleuchtung: Welche Bauarten gibt es?

Bei Fahrradlampen unterscheidet man in der Regel zwischen zwei unterschiedlichen Bauformen:

  • Akku- bzw. Batteriebetriebene Fahrradlampen bzw. Stecklichter und
  • Dynamo-Beleuchtung

LED Stecklichter

Simga Sportster im Test
Lange Zeit wurden die batterie- bzw. akkubetriebenen Fahrradlichter lediglich als Zusatzbeleuchtung zugelassen. Durch moderne Technik und längere Laufzeiten bei hoher Leuchtkraft haben sich diese Systeme jedoch ihren Platz erkämpft. Spätestens seit der Gesetzesänderung 2017 sind Stecklichter offiziell erlaubt und nicht mehr wegzudenken. Sie bieten die folgenden Vor- und Nachteile:

Vorteile von Stecklichtern
+ einfache Montage
+ geringes Gewicht
+ individuell an das eigeneRad anpassbar
+ keine Tritt-Energie notwendig


Nachteile
– begrenzte Laufzeit
– kann vergessen werden
– kaum Diebstahlsicherung

Dynamo-Beleuchtung

Fahrradbeleuchtung Test – Fahrraddynamo
Dynamo-Beleuchtungen sind die Klassiker unter den Fahrradlampen. Was früher durch ein kleines Rädchen am Rad angetrieben wurde, ist heute meist ein Nabendynamo, der die Bewegungsenergie des Rades aufnimmt und hocheffizient verwertet. Bei E-Bikes kommt natürlich auch eine direkte Verbindung zum Akku des Bikes in Betracht und wird von vielen Herstellern so gelöst.

Die Vor- und Nachteile im Ăśberblick:



Vorteile von Dynamo-Beleuchtung
+ keine externe Energiequelle
+ immer dabei
+ weniger Störungsanfällig

Nachteile
– komplizierte Montage
– teurer
– kaum anpassbar
– Bewegungsenergie des Rades wird angezapft – höherer Energiebedarf

Besonders die komplizierte Montage ist bei dynamobetriebenen Lichtern ein großes Manko. Häufig werden diese Systeme direkt bei der Konzeption des Rades verbaut. Aus diesem Grund haben wir bei unserem Fahrradlampen Test auch auf diese Systeme verzichten.

Fahrradbeleuchtung Test 2020 in der Praxis

Unser Ziel ist es, mit einem Test unterschiedlicher Fahrradlampen einen Ăśberblick ĂĽber die besten Modelle zu bieten und dir einen Anhaltspunkt zu liefern, welches Fahrradlicht Set fĂĽr dich geeignet ist.

FĂĽr unseren Fahrradbeleuchtung Test haben wir alle Modelle den folgenden Testkriterien unterzogen:

Verarbeitung der Fahrradbeleuchtung

Eine gute Verarbeitung ist gerade bei sicherheitsrelevanten Bauteilen eines Fahrrads extrem wichtig. Daher betrachten wir das verwendete Material, die Wasserdichtigkeit nach IPX-Standard und andere verarbeitungsbedingte Faktoren. Zusätzlich prüfen wir die gesetzliche Konformität nach StVZO.

Montage

Bei der Bewertung der Montage haben wir bei allen Fahrradlichtere die Verbindungsmöglichkeit der Lampen am Rad bewertet. Im Idealfall kommt die Montage des Fahrradlichts ganz ohne Werkzeug aus und ist innerhalb von weniger als einer Minute möglich. Viele Hersteller haben wir große Fortschritte gemacht.

Manche Hersteller haben Systeme entwickelt, die es ermöglichen, ein Fahrradlicht an verschiedenen Rädern zu nutzen. Durch das Weglassen von festen Halterungen lassen sich die Lampensysteme universell einsetzen. Dadurch lassen sie sich sowohl als Zusatzbeleuchtung, sowie als Hauptbeleuchtung nutzen.

Montage der Elehot

Die Montage geht dank Gummiband in 2 Sekunden.

Handling

Beim Handling betrachten wir vier verschiedene Aspekte

  • Wie komfortabel lässt sich eine Fahrradlampe aufladen? Ist es umständlich oder fummelig oder geht das ohne hinsehen zu mĂĽssen.
  • Auch das Gewicht der einzelnen Systeme und Komponenten spielt eine Rolle, besonders bei hohen Akkukapazitäten steigt das Gewicht schnell an. Bei groĂźen Fahrradleuchten stellt sich auch die Frage, ob man sie einfach in die Jackentasche stecken kann oder ob man sich sogar Gedanken ĂĽber den Transport machen muss.
  • Welche Lichtmodi bietet ein Hersteller an? Gibt es verschiedene Abstufungen der Leuchtstärke und werden zusätzliche Optionen wie automatische Lichtmesser oder eine digitale Wasserwaage angeboten, die bei der Ausrichtung des Fahrradlichts hilft.
  • Das Wichtigste beim Handling ist jedoch: wie schnell und einfach lässt sich eine Lampe im Alltag ans Fahrrad anstecken und wieder entfernen.
Reego RĂścklicht mit Klappe

Das Reego 720 RĂĽcklicht mit Schiebeklappe hat uns im Test gefallen.

Leuchtkraft im Fahrradbeleuchtung Test 2020

Die Leuchtkraft von Fahrradlampen wird in LUX gemessen und angegeben. Diese Maßeinheit bezeichnet die Leuchtkraft einer Lichtquelle in Lumen im Verhältnis zum Flächeninhalt der beleuchteten Fläche in Quadratmetern. Klingt kompliziert? Rechnerisch ist es leicht: Wen eine Lampe eine Fläche von einem Quadratmeter um ein Lumen erhellt, erreicht die Lampe 1 LUX.

Wir haben weiter oben beschrieben, welche Lichtstärken in in der Stadt oder Gelände gebraucht werden. Eine ausreichende Leuchtkraft ist daher essentiell bei der Bewertung einer Fahrradlampe.

Fahrradbeleuchtung im Praxistest

Fahrradbeleuchtung Test: die 5 Fahrradlampen im Vergleich ihrer Ausleuchtung

Für die Fahrradbeleuchtung werden inzwischen fast überall LED Leuchtmittel verwendet. Ganz unabhängig ob Dynamo oder Stecklicht. LED Dioden bieten neben einer besonders hohen Energieeffizienz eine große Lichtstärke, haben einen breiten Lichtkegel und brennen nicht durch. Dadurch sind sie nicht nur in jeder Hinsicht sparsam, sondern leuchten auch Pisten abseits von Laternen sehr gut aus.

Leuchtdauer und Energieeffizienz

Bei den von uns getesteten Stecklichtern ist besonders die Leuchtdauer bei maximaler Leuchtkraft ausschlaggebend für die Bewertung des jeweiligen Systems. Akkukapazität und Leuchtkraft beeinflussen diesen Wert ebenso, wie eventuell zu schaltende Beleuchtungsmodi und Standlicht-Funktionen.

Einige Hersteller verwenden auch automatische Lichtstärke-Regulatoren: Hierbei passt die Lampe die eigene Helligkeit auf die jeweilige Umgebung an. Durch diese intelligente Lösung lässt sich die Energieeffizienz noch steigern.

Der Praxistest der Leuchtdauer

Hersteller von Fahrradlampen geben häufig vollmundige Versprechen hinsichtlich der Leuchtdauer ab. Wir wollten es genauer wissen uns haben daher allen Lampen einen Praxistest unterzogen. Dazu haben wir die Vorderlichter und Rücklichter voll aufgeladen und anschließend bei ca. 20° Zimmertemperatur so lange bei voller Leistung laufen lassen, bis sie ausgingen. Das Ergebnis seht ihr hier:

Preis / Leistung

Gutes Licht hat seinen Preis, nichtsdestotrotz gibt es auch hier besonders hohe Schwankungen im Bereich Preis-Leistung. Wir betrachten die anderen Testkriterien im Verhältnis zum Preis, um eine entsprechende Aussage über das jeweilige System machen zu können.

Sinnvolle Ergänzungen zum Licht am Rad

Nach Abschluss unseres Tests bleiben noch sinnvolle Ergänzungen zum Fahrradlicht zu erwähnen, die sowohl die Sichtbarkeit als auch die Sicht positiv beeinflussen. Wir haben einige nützliche Gadgets für dich zusammengestellt.

Reflektoren am Fahrrad

Fahrrad Reflektoren Test- alle Reflektoren im Vergleich

Die drei Fahrräder wurden in unserem Reflektoren-Test beleuchtet, wie es auch bei einem Auto der Fall wäre. Die Speichenreflektoren geben eine sehr gute Sichtbarkeit ab – insbesondere wenn sie kombiniert werden.

Wer erinnert sich nicht an die Fahrradprüfung in der Grundschule? Katzenaugen, Reflektoren an den Pedalen und der Sattelstütze – auch wenn all diese Sicherheitsfeatures noch immer eine Daseinsberechtigung haben, gibt es mittlerweile gerade für den Stadtverkehr sinnvolle Ergänzungen, die dein Fahrrad oder E-Bike sichtbarer und dadurch sicherer machen.


Fahrrad Reflektoren Test

Artikel-Empfehlung: Aktive Beleuchtung mit einer guten Fahrradlampe ist ein absolutes Must-Have. Passive Beleuchtung durch Fahrrad Reflektoren sind eine sinnvolle Ergänzung. Schau dir unseren Reflektoren Test an!

Zum Vergleichstest


Speichenreflektoren

Felgenreflektoren und Speichenreflektoren kombiniert

Speichen- und Felgenreflektoren in Kombination. In unserem Fahrrad Reflektoren Test eine gute Kombination.

Speichenreflektoren findet man seit einigen Jahren zunehmend häufiger an Fahrrädern und E-Bikes. Der Grund liegt in der enorm guten Sichtbarkeit. Die Reflektoren bilden in der Summe eine große Leuchtfläche pro Rad. Der Effekt wird weiter dadurch verstärkt, dass sich die Räder drehen, wodurch auch die Reflektionen noch etwas stärker ins Auge fallen. Der Helligkeitsgewinn deines Fahrrades nimmt dadurch bis zu 40% zu. Dieses Gadget ist definitiv eine Empfehlung wert, auch wenn es optisch nicht jedermanns Geschmack ist.

Zum Einzeltest


Reflektorband fürs Fahrrad, E-Bike und Körper

Reflektorband gibt es als selbstklebende Folie oder als Klettverschluss-Band. Sie ist mit einer reflektierenden Oberfläche versehen und kann flexibel am Fahrrad oder E-Bike angebracht werden.

Fahrrad Reflektorband bei Nacht

Der Vorteil liegt insbesondere in seiner Flexibilität. Denn anders als Speichen oder Felgenreflektoren schützen Sie durch Ihre Reflektion das Fahrrad nicht nur seitlich, sondern können variabel am Fahrrad oder Körper angebracht werden.

Zum Einzeltest


Albedo 100 Spray

Albedo 100 reflektierendes Spray Invisible Bright

Klebefolie ist dir zu oldschool? Mit der Produktreihe des Herstellers Albedo wurde 2016 ein Produkt auf den Markt gebracht, der die einfache Anwendung auf die Spitze treibt. Das Spray, welches ähnlich eines Imprägniersprays genutzt wird, kann auf quasi alle Oberflächen aufgebracht werden und ist am Tage quasi unsichtbar.

Bei Lichteinfall reflektieren die Partikel des Sprays und machen den Träger sichtbar.

Bekleidung

Besonders im Straßenverkehr werden Fahrradfahrer häufig übersehen. Ein weiteres Sicherheitsplus bietet hier eine entsprechende Radfahrbekleidung. Jacken, Handschuhe und Hosen bieten reflektierende Oberflächen oder aktiv leuchtende Applikationen, die dich in jeder Situation gut wahrnehmbar machen.

Wer sich für die unterschiedlichen Varianten interessiert, findet die Artikel bei den meisten Onlinehändlern unter der Beschreibung „Reflektierende Fahrradbekleidung“ oder unter dem Überbegriff „Visibility“.

 

Radar fĂĽrs Fahrrad und E-Bike

Garmin Varia RTL516 Test – Verarbeitung und Lichtstärke sind gut

Garmin Varia RTL516 Test – Die Verarbeitung ist auf gewohnt hohem Niveau. Kluge Idee, dass das Radar und Rücklicht in einem Gerät verbaut ist.

Garmin Varia RTL516 Test – Die Radarfunktion wird in kompatiblen Geräten dargestellt

Das Radar wird in den Displays von allen kompatiblen Geräten gleich dargestellt: Der obere Punkt sind wir, die darunter liegenden Punkte sind heran nahende Fahrzeuge.

Garmin hat mit dem Varia RTL516 ein innovatives Radar auf den Markt gebracht und direkt mit einem Rücklicht gekoppelt. Das kleine Wundergerät zeigt auf einem kompatiblen Fahrradcomputer oder Smartphone heran nahende Fahrzeuge an, die sich bis zu 140 Meter hinter einem befinden können. In unserem Garmin Varia Test hat das auch sehr zuverlässig geklappt. Das Varia sorgt für mehr Verkehrssicherheit, da Radfahrer einen besseren Rundblick erhalten und „sehen“, was hinter ihnen passiert.

Zusatzbeleuchtung

Helmlampen, Anstecklichter für den Rucksack oder ein zweites Vorderlicht: Auch wenn ein gutes Lichtsystem grundsätzlich ausreichen sollte, im Dunkeln sichtbar zu sein, können diese Optionen eure Sicherheit zusätzlich erhöhen und euch eine bessere Sicht ermöglichen.

Bei diesen optionalen Lichtern ist stets zu beachten, dass es sich im Regelfall nicht um STVZO-konforme Beleuchtungen handelt und diese als alleinige Fahrradbeleuchtung nicht zugelassen sind. Wer sich jedoch mit kleinen Zusätzen ausstattet und dabei ein geeignetes Hauptlicht nutzt, ist auf der sicheren Seite – in mehrfacher Hinsicht.

Der große Fahrradbeleuchtung Test 2020 – Fazit

Licht am Fahrrad und E-Bike ist einer der größten Sicherheitsfaktoren überhaupt und sollte bei der Anschaffung eines Fahrrads stets mit bedacht werden.

Wer das richtige Licht für sein E-Bike finden möchte, sollte sich über die unterschiedlichen Faktoren informieren, welche den Einsatzzweck eines Lichtsystems ausmachen. Dazu zählen vor allem:

  • Ausreichende Leuchtkraft (gemessen und angegeben in LUX)
  • gute und schnelle Montage
  • hochwertige Verarbeitung und
  • eine lange Leuchtdauer

Diese Punkte stellen die wichtigsten Kriterien dar, um deine neue Fahrradbeleuchtung zu finden.
Wer sein Rad ausschließlich mit einem Anstecklicht fahren möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass die Lampe StVZO zugelassen ist.

Eventuell können auch zusätzliche Fahrradlichter, Reflektoren und entsprechende Fahrradkleidung in Erwägung gezogen werden, um gerade im Stadtverkehr stets sicher und sichtbar zu sein. Welche Fahrradbeleuchtung du auch immer für dein Rad aussuchst, wir wünschen dir allzeit gute Fahrt!

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Quellen: