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JEEP TMR 7000

Antrieb
(6/10)
Komfort
(7/10)
Fahreigenschaften
(8/10)
Ausstattung
(7/10)
Sicherheit
(8/10)
Preis-Leistung
(8/10)
Alltagstauglichkeit
(8/10)

Gesamtbewertung


BESONDERHEITEN

+ Schlanke Optik
+ Toller matter Lack
+ Gutes Preis-Leistungsverhältnis
+ Einfach entnehmbarer Akku

- Motor etwas forsch
- Lack neigt zu Kratzern

1.699,00 € 1.999,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Beschreibung

JEEP TMR 7000 Test

Jeep Trekking TMR 7000 Test

Jeep TMR 7000 Erfahrungsbericht

Es ist wieder soweit – die Fahrradsaison ist im Gange und wir haben uns am Markt nach neuen Testkandidaten für ebikeers.de umgesehen. Mit dem JEEP TMR 7000 bzw. TLR 7000 haben wir zwei einsteigerfreundliche Trekking E-Bikes unter die Lupe genommen, die uns zum Testen freundlicherweise von Jeep bereitgestellt wurden.
Wir haben bei unserem Ausflug das Jeep Trekking TMR 7000 ordentlich getestet

Jeep Trekking Pedelec Test – Bei unseren Touren sind wir die Trekking Pedelecs über 7 Wochen ausgibig Probegefahren, um einen ausführlichen Erfahrungsbericht abgeben zu können.

Ob es Jeep wohl schafft nicht nur emotionale Autos, sondern genauso gute E-Bikes zu bauen? Wir haben die Räder im Test nicht geschont und sie unter allen Bedingungen geprüft – Stärken und Schwächen des JEEP Trekking E-Bikes lest ihr bei uns im Test.

Jeep TMR Test als Video

Auch bei diesem besonderen E-Bike wollen wir euch einen möglichst umfänglichen Eindruck vermitteln. Und das geht in Videoform einfach besser. Daher unser Erfahrungsbericht hier zum Ansehen.

Erster Eindruck des Trekking E-Bike

JEEP geht bei seinen E-Bikes einen eigenen Weg und verkauft die Räder im Direktvertrieb. So können die E-Bikes zu günstigeren Preisen angeboten werden, als es die Konkurrenz kann.
Entsprechend wird das 23,5 Kg leichte E-Bike dann im Karton vom Jeep Kundenservice geliefert – bevor die erste Fahrt losgehen kann, sollte man das Pedelec noch mit einigen schnellen Handgriffen fahrbereit machen: Der Lenker möchte richtig eingestelt, die Pedale angebracht, sowie zusätzlich alle Schrauben und Verbindungen vor Fahrtantritt festgezogen werden!
Werkzeug wird bei allen Jeep E-Bikes mitgeliefert

Nicht nur beim Trekking E-bike, sondern bei allen Jeep E-Bikes gehört eine Box mit allem benötigten Werkzeug, Ladekabel und natürlich Pedalen dazu.

Die Arbeiten gehen innerhalb von 10 Minuten schnell von der Hand und erfordern kein handwerkliches Geschick. Es bietet uns aber schon Gelegenheit für einen ersten Überblick in Puncto Qualität.

Jeep E-Bike Verarbeitung

Der matte Lack, der bei unseren Testrädern in schwarz gehalten war, wirkt sehr edel und hochwertig. Einzig die Kratzerempfindlichkeit des Lacks hat uns etwas gestört. Man sollte die Bikes also pfleglicher behandeln als wir in unserem Test. Insgesamt ist die Optik des JEEP TMR 7000 klasse und gefällt uns wirklich gut. Jeep hat es geschafft, bei seinen E-Bikes eine eigene, markante Designsprache zu etablieren, die bei den Trekking E-Bikes noch dezent, bei den Fatbikes von Jeep dann aber gänzlich durchschlägt.
Jeep TMR 7000 beim Ausflug am See Grundsätzlich sind alle Teile des JEEP E-Bikes gut und solide verbaut. Bleche, Rahmen und Anbauteile sind gut ausgeführt, die Lackierung wurde sehr sorgfältig aufgetragen und auch die Montage lässt keine Wünsche offen.
  • Upgrade

    Übrigens: TMR und TLR Ausführung des E-Bikes unterscheiden sich fast ausschließlich auf Grund der Rahmenform Diamand- vs. Tiefeinstiegsrahmen. Ab Juni 2021 sind die beiden Räder dann komplett identisch.

Auch der verbaute Gepäckträger macht seinen Job gut und transportiert Einkäufe oder Gepäck für eine Tagestour zuverlässig. Er ist solide ausgeführt, jedoch sollte man ihn auch nicht als Schwerlastträger missbrauchen.
Einen kleinen Abzug gibt es bei der Optik: Der Kabelbaum am Lenker wirkt trotz zusammengebundender Kabelstränge etwas unordentlich. Hier hätten wir uns eine moderne, im Rahmen integrierte Kabelführung gewünscht. In Anbetracht des günstigen Preises steht das sicherlich im Verhältnis, aber anmerken möchten wir es dennoch.
Der Kabelbaum könnte beim TMR 7000 ausgeräumter sein

Jeep TMR 7000 Test – insgesamt macht das Trekking E-Bike einen guten Eindruck. Noch schicker wäre es, wenn die Kabel im inneren des Rahmens verlegt wären.

Schaltung und Motor im JEEP TMR 7000 Test

Die Gang Tourney Kettenschaltung am Jeep TMR 7000
Der Hinterradmotor beim Jeep Trekking E-Bike fühlt sich sportlich an
Das JEEP TMR wird mittels einer Shimano Tourney 7-Gang Kettenschaltung und einem 250 Watt starken Xiongda Heckmotor angetrieben. Die Schaltung arbeitet sauber und wechselt die Gänge flüssig rauf und runter. Wie bei Heckmotoren üblich, schiebt der Motor den Fahrer merklich nach vorne – anders als bei Mittelmotoren ist die einsetzende Motorunterstützung bei den ersten Fahrten noch deutlich spürbar und kann zunächst ungewohnt sein.
  • Gut zu wissen

    Ein konstruktionsbedingter Vorteil von Heckmotoren ist übrigens, dass der Verschleiß von Kette und Ritzeln deutlich geringer ausfällt, da die Kraft direkt auf der Hinterradachse erzeugt wird und nicht wie bei Mittelmotoren erst über die Kette zum Hinterrad transportiert werden muss.

Die Steuerung des Motors erfolgt über eine fünfstufige Unterstützung und gelingt in den meisten Situationen sehr gut. Insgesamt würden wir uns freuen, wenn der Motor noch etwas natürlicher unterstützen würde, insbesondere beim Anfahren. In Anbetracht der Bauweise sind die spürbaren Lastwechsel jedoch zu verschmerzen und fallen bei längeren Fahrten nicht sonderlich ins Gewicht.
Auch die Leistung des Motors ist den aller meisten Alltagssituationen gut dimensioniert. Nur bei steileren Bergauffahrten oder starkem Gegenwind kommt der 250 Watt Motor an seine Grenzen – das ist jedoch bei den meisten Motoren von E-Bikes ein Härtefall und keinen Grund für Kritik.
Positiv fällt bei Heckmotoren immer wieder auf, dass die Antriebe deutlich dezenter und optisch weniger auffällig sind als Mittelmotoren. So sind die beiden Modelle des Jeep Trekking E-Bikes in Kombination mit dem schlanken Akku nicht auf den ersten Blick als E-Bike zu erkennen.
Das Jeep TMR 7000 fällt nicht sofort als Trekking E-Bike auf.

Akku des JEEP Trekking E-Bikes

Apropos Akku: Der Motor des JEEP TMR 7000 wird durch einen knapp 374 Wh fassenden Akku gespeist. Zugegeben, 374 Wh klingen im ersten Moment nach zu wenig Leistung, insbesondere wenn man ein Trekking E-Bike für längere Touren einsetzen möchte. Aber wir waren überrascht: Der Akku lieferte in unserem Test ausreichend Leistung für etwa 50 Kilometer in gemischtem Terrain bei durchschnittlich mittlerer bis höherer Unterstützung.
Insgesamt haben wir für den verbauten Akku nur lobende Worte übrig, denn auch optisch ist dieser sehr schön gefertigt und passt sich gelungen in die schlanke Silhouette des E-Bikes ein. Auch die Möglichkeit, den Akku entweder direkt am Rad zu laden oder ihn für eine Ladung zuhause aus dem Rahmen zu lösen, hat Jeep gut gelöst.
Akku Ladestandsanzeige am Jeep TMR 7000

Jeep TMR 7000 Test – Die Ladestandsanzeige gibt mit einem Knopfdruck Auskunft über die Restkapazität. Rot bedeutet, wird sind schon viel gefahren und sollten lieber die nächste Stromtankstelle ansteuern.

Eine Ladestandsanzeige gibt auf Knopfdruck Auskunft über die Restkapazität des Akkus. Das ist praktisch, wenn man den Akku entnommen hat und nach ein paar Tagen den Stand vor Fahrtbeginn prüfen möchte. Der Diebstahl des Akkus wird dank Verschlussmöglichkeit deutlich erschwert.
Die Steuerung der Motorunterstützung, Informationen zum Ladezustand und weitere Fakten lassen sich vom gut dimensionierten und einfach zu bedienenden Fahrradcomputer ablesen. Die Größe der Tasten und des Displays ist sinnvoll gewählt. Auch eine Schiebehilfe lässt sich auf Wunsch aktivieren, falls man das Jeep Pedelec einen Berg oder Treppenhaus hochschieben möchte.
Jeep TMR 7000 Test – Der puristische Fahrradcomputer

Fahrgefühl und Ergonomie

Um es kurz zu machen: Wir hatten Spaß mit mit Jeeps Trekking E-Bikes! Zwar bietet das E-Bike nicht den Komfort der Oberklasse hinsichtlich Dämpfung und Motorunterstützung, aber es macht dennoch ordentlich Spaß damit unterwegs zu sein.
Das TMR 7000 macht Spaß beim Fahren

Oh ja, sowohl der Diamant, als auch der Trapezrahmen des TLR 7000 machen Spaß beim Fahren.

Das besondere Augenmerk liegt bei den Bikes auf den Alltagsbetrieb – wir haben uns mehrfach dabei ertappt, eher „mal schnell“ auf die JEEPs zu steigen, als unsere SUV E-Bikes umständlich fertig zu machen.
Gut gefallen hat uns, dass der Lenker flexibel auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Mit einem eher kurzen Radstand bietet das E-Bike zudem eine direkte, niemals schwammige Wendigkeit, die durch die progressiv abgestimmten Federelemente an der Vordergabel noch unterstützt wird.
Lenker und Fahrradcomputer des TMR 7000

Der Fahrradcomputer beim Jeep Trekking E-Bike verzichtet auf Schnickschnack und ist leicht zu bedienen. Gut gelöst ist auch die Klingel, die sich unterhalb des Fahrradcomputers verbirgt und mit dem Daumen bedient werden kann.

Die Scheibenbremsen greifen herzhaft zu, ohne ruppig zu sein und auch die verbaute Schiebeunterstützung des Motors macht einen guten und vor allem alltagstauglichen Eindruck.
Positiv hervorzuheben ist die komfortable Akkuentnahme. Ohne großen Aufwand lässt sich die Zelle entnehmen und einsetzen – das kennen wir auch in der Oberklasse mitunter ganz anders!

Sicherheit beim JEEP E-Bike

Mit dem JEEP TMR 7000 und dem JEEP TLR 7000 ist man nicht nur auf Trekkingtouren gut aufgestellt. Mit einer gut greifenden und leicht zu dosierenden Scheibenbremse an Vorder- und Hinterrad gelingen auch starke Vollbremsungen sicher und kontrolliert.
Das verbaute Licht ist mit 30 Lux für den Stadtverkehr ausreichend – bei Touren in dunkelster Nacht würden wir uns jedoch über etwas mehr Leistung freuen. Diesen Punkt bemängeln wir leider bei fast allen Herstellern. Wer gerne mehr Licht hat kann die Lampe selbst mit ein paar Handgriffen durch ein stärkeres Modell ersetzen oder durch ein Anstecklicht aus unserem Fahrradlicht Test ergänzen.
Vorderlicht des Jeep TMR 7000 ist mit 30 Lux ok, aber könnte mehr leisten.

Das Vorderlicht des JEEP TMR 7000 ist ausreichend dimensioniert. Bei kompletter Dunkelheit dürfte es noch etwas mehr Power sein.

Ansonsten liefert das JEEP E-Bike alle notwendigen Features, um alle Vorgaben der STVZO vollständig zu erfüllen.

Jeep TMR 7000 Pedelec Fazit

Mit dem JEEP TMR 7000 und dem JEEP TLR 7000 liefert der Konzern zwei gut abgestimmte und einsteigerfreundliche E-Bikes, die alle wichtigen Testkriterien gut meistern. Besonders als Alltagsbike im Stadtverkehr sind die JEEPs verlässliche Begleiter, mehrtägige Touren durch schweres Gelände würden wir jedoch nicht unbedingt empfehlen.
Natürlich dürfte der Heckmotor etwas feinfühliger in das Fahrverhalten eingreifen, und ja, auch bei der Verarbeitung und der Auswahl der Komponenten ist noch etwas Luft nach oben zur Oberklasse. Aber: Im Bereich der E-Bike Einsteigerklasse bietet das Jeep Trekking Pedelec eine gute Ausstattung zu einem fairen Preis, der etwa der Hälfte des Preises eines Oberklasse E-Bikes entspricht. Nimmt man also den Straßenpreis von etwa 1699 Euro als Orientierung, liefert das JEEP Ensemble ein gelungenes Gesamtpaket ab.
Fahrspaß beim Trekking E-Bike von Jeep

Das Jeep TMR 7000 macht auf dem Weg zum Bäcker gute Laune.

  • Rabatt-Aktion

    Für alle treuen ebikeers Leser gibt es zusätzlich einen besonderen Rabatt. Falls ihr euch für ein Jeep E-Bike entscheidet, erhaltet ihr für eine begrenzte Zeit mit dem Gutscheincode ebikeers100 einen ordentlichen Rabatt von 100 Euro.

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Erfahrungsberichte


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